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Aktien New York Ausblick: Anleger halten vor Powell-Rede ihr Pulver trocken

NEW YORK (dpa-AFX) -Vor der Rede des US-Notenbank-Chefs Jerome Powell an diesem Mittwoch wagen sich die Anleger am US-Aktienmarkt nicht vor. Eine halbe Stunde vor dem Börsenstart taxierte der Broker IG den US-Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 mit minus 0,16 Prozent auf 33 797 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 wird kaum verändert erwartet. Die Bilanz für den Dow im zu Ende gehenden November ist gleichwohl ausgesprochen erfreulich, mit einem Gewinn von derzeit 3,4 Prozent. Der Nasdaq 100 kommt nur auf ein Plus von rund 0,9 Prozent.

Jüngste Daten vom US-Arbeitsmarkt fielen schlechter aus als erwartet. Die Privatwirtschaft schuf im November weniger Arbeitsplätze als gedacht, wie aus einer Mitteilung des Arbeitsmarktdienstleister ADP hervorgeht. Insgesamt wird die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt von Experten aber nach wie vor als robust eingeschätzt. Viele Unternehmen haben Probleme, frei werdende Stellen zu besetzen. Der starke Arbeitsmarkt treibt die Inflation an, da er zu steigenden Löhnen führt. Die US-Zentralbank Fed reagiert darauf mit teils großen Zinsanhebungen.

Neue Hinweise auf die künftige Geldpolitik versuchen die Anleger aus einer an diesem Mittwoch anstehenden Rede von Fed-Chef Jerome Powell herauszufiltern. Zuletzt hatte der Inflationsdruck etwas nachgelassen, weshalb am Markt viele auf eine künftig womöglich etwas weniger aggressive Geldpolitik der Fed hoffen.

Die Aktien von Boeing US0970231058 stiegen dank positiver Nachrichten zum Problemflugzeug 737 Max vorbörslich um 1,2 Prozent. Boeing kann bei der gefährdeten Zulassung zweier Versionen des Jets laut Insidern auf einen Kompromiss mit dem Gesetzgeber hoffen. Dieser erscheine günstig für den US-Flugzeugbauer, da er nur vergleichsweise moderate Änderungen bei den Cockpit-Warnsystemen des Modells vorsehe, erklärte JPMorgan-Analyst Seth Seifman.

Angesichts eines erfreulichen Quartalsberichts sprangen die Aktien von Workday US98138H1014 im vorbörslichen Handel um fast zehn Prozent hoch. Ein Händler hob hervor, dass der Anbieter Cloud-basierter Computersoftware für Rechnungswesen und Personalverwaltung auch das untere Ende der Jahresprognose für die Abonnementumsätze 2022/23 angehoben und ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt habe.

Abgestraft wurden die Aktien von Crowdstrike US22788C1053 mit vorbörslich minus 17,6 Prozent. Der Spezialist für Cybersicherheit enttäuschte mit seinem Umsatzausblick für das laufende Quartal die Analysten, von denen einige bereits ihre Kursziele kürzten.

Mit dem irischen Arzneimittelhersteller Horizon Therapeutics führen derzeit die Pharmakonzerne Amgen US0311621009, Janssen und Sanofi FR0000120578 Gespräche über eine mögliche Übernahme. Vorbörslich schnellten die in New York notierten Papiere von Horizon um gut 30 Prozent hoch. Horizon ist spezialisiert auf Entzündungen und seltene Krankheiten.

Neue Studiendaten zum Alzheimer-Mittel Lecanemab bewegen die Anleger von Biogen US09062X1037 - und die Aktien der Biotech-Firma mit vorbörslich plus 4,3 Prozent. Das an der Börse jüngst bereits als womöglich großer Erfolg gefeierte Mittel zeigte in den Tests positive Ergebnisse, wie die Forscher im New England Journal of Medicine schrieben. Doch bei vielen Patienten gab es auch schwere Nebenwirkungen. In der Fachwelt werden die Ergebnisse nun rege diskutiert - auch weil es Todesfälle in Verbindung mit der Einnahme des Mittels gegeben haben soll.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) zogen um rund zwei Prozent an, nachdem das IT-Unternehmen mit seinen Vierteljahreszahlen die Erwartungen am Markt übertraf und zudem einen überraschend guten Umsatzausblick auf das laufende Quartal gab.