Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.163,52
    -90,66 (-0,50%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.907,30
    -40,43 (-0,82%)
     
  • Dow Jones 30

    39.150,33
    +15,57 (+0,04%)
     
  • Gold

    2.335,20
    -33,80 (-1,43%)
     
  • EUR/USD

    1,0696
    -0,0010 (-0,10%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.061,30
    -799,94 (-1,31%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.328,23
    -32,09 (-2,36%)
     
  • Öl (Brent)

    80,64
    -0,65 (-0,80%)
     
  • MDAX

    25.296,18
    -419,58 (-1,63%)
     
  • TecDAX

    3.286,63
    -24,79 (-0,75%)
     
  • SDAX

    14.473,71
    -125,85 (-0,86%)
     
  • Nikkei 225

    38.596,47
    -36,55 (-0,09%)
     
  • FTSE 100

    8.237,72
    -34,74 (-0,42%)
     
  • CAC 40

    7.628,57
    -42,77 (-0,56%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.689,36
    -32,23 (-0,18%)
     

Aktien New York: Alle Indizes im Plus - Nasdaq 100 auf Rekordhoch

NEW YORK (dpa-AFX) -Die wichtigsten US-Aktienindizes haben es am Mittwoch nach einer zunächst uneinheitlichen Entwicklung allesamt ins Plus geschafft. Der von Technologietiteln geprägte Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 zog trotz durchwachsener Konjunkturdaten um 1,69 Prozent auf 18 970,59 Zähler an und erreichte ein Rekordhoch. Beim marktbreiten S&P 500 US78378X1072 stand ein Aufschlag von 0,94 Prozent auf 5340,94 Punkte zu Buche. Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 hatte nach moderaten Anfangsgewinnen zeitweise ins Minus gedreht, schaffte zuletzt aber ein Plus von 0,18 Prozent auf 38 781,41 Punkte.

Die zuletzt schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt schürten Hoffnungen auf eine Zinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed. Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets verwies darauf, dass die am Dienstag veröffentlichte Zahl der offenen Stellen im April auf das tiefste Niveau seit drei Jahren gefallen sei. Zur Wochenmitte wurde dann bekannt, dass die Privatwirtschaft in den USA im Mai weniger Stellen geschaffen hat als erwartet. Zudem wurde der Beschäftigungsaufbau im Vormonat nach unten revidiert.

Für den viel beachteten monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung seien die vom Arbeitsmarktdienstleister ADP veröffentlichten Daten zwar kein verlässlicher Indikator, konstatierte Ian Shepherdson von Pantheon Macroeconomics. Sie passten aber zur von ihm erwarteten Beschäftigungsentwicklung.

Der US-Arbeitsmarktbericht gilt als wichtiger Faktor für die heimische Geldpolitik. Eine Abkühlung des Arbeitsmarktes würde den Hoffnungen der Anleger auf eine Zinssenkung neue Nahrung geben und insbesondere dem Technologiesektor helfen.

WERBUNG

Hingegen belegte der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) für den vergangenen Monat eine überraschend deutliche Stimmungsaufhellung im US-Dienstleistungssektor. Eine zweite Schätzung von S&P Global zur Stimmung im Dienstleistungssektor entsprach derweil den Erwartungen.

Die Aktien von Dow-Spitzenreiter Intel US4581401001 gewannen am Mittwoch 2,4 Prozent. Der Halbleiterkonzern holt bei seiner neuen Chipfabrik in Irland einen Finanzinvestor an Bord und bekommt dafür eine Geldspritze von elf Milliarden US-Dollar. Die Firma Apollo Global Management US03769M1062 wird der führende Investor beim Erwerb eines Anteils von 49 Prozent an der Fab 34 genannten Anlage. Intel investierte bisher 18,4 Milliarden Dollar in die Fabrik. Die Apollo-Titel verteuerten sich um 1,7 Prozent.

Bei Hewlett Packard Enterprise US42824C1099 stand anfangs ein Kurssprung von 16 Prozent zu Buche und damit der deutlichste Anstieg an einem Tag seit dem Jahr 2016. Zuletzt behaupteten die Aktien ein Plus von 12,4 Prozent. Der Anbieter von Computerhardware übertraf mit seinen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal die Markterwartungen und hob seine Jahresziele an.

Die Anteilsscheine von Crowdstrike US22788C1053 gewannen 11,1 Prozent und waren damit bester Wert im Nasdaq 100. Das Unternehmen für Sicherheitssoftware legte Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal vor, die die Konsensschätzungen übertrafen. Zudem hob Crowdstrike den Ausblick für das Geschäftsjahr an.

Bei WalkMe IL0011765851 konnten sich die Anleger sogar über einen Kurssprung von 42,4 Prozent auf 13,73 US-Dollar freuen. SAP DE0007164600 will mit der Übernahme des israelischen Anbieters sein Angebot zur Analyse von Geschäftsprozessen ausbauen. Europas größter Softwarehersteller bietet 1,5 Milliarden US-Dollar in bar, was 14 Dollar je Aktie entspricht.