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Aktien Frankfurt Schluss: Dax leidet unter schwachen Konjunkturnachrichten

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Enttäuschende Konjunkturdaten haben den Dax <DE0008469008> am Mittwoch wieder klar ins Minus gedrückt. Nach einem zweieinhalbprozentigen Plus am Vortag fiel der deutsche Leitindex nun um 1,15 Prozent auf 10 606,20 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte <DE0008467416> gab um 0,15 Prozent 23 082,78 Punkte nach.

Die Anleger mussten zur Wochenmitte eine Reihe belastender Wirtschaftsnachrichten verdauen: In den USA etwa baute die Privatwirtschaft im April mehr als 20 Millionen Arbeitsplätze ab. In Deutschland brachen im März die Auftragseingänge aus der Industrie weitaus kräftiger als erwartet ein und auch die Umsätze im Einzelhandel der Eurozone sackten im März stärker als vorhergesagt ab. Zudem fiel die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone, die durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise besonders hart getroffen sind, im April auf ein Rekordtief. Nicht zuletzt ist auch die Prognose der EU-Kommission düster: Wegen der Virus-Krise dürfte die Wirtschaft der Eurozone in diesem Jahr um 7,7 Prozent schrumpfen.

Ungeachtet der extrem negativen Wirtschafts- und Stimmungsdaten liege der Fokus vieler Anleger aktuell auf einer schnellen Beendigung des Lock-Downs und einer noch schnelleren Rückkehr zum Normalzustand, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Doch die neue Normalität werde nicht mehr die altgewohnte sein, warnten Lipkow sowie auch Analyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets UK: "Es gibt ein sehr reales Risiko, dass die längerfristigen Konsequenzen der Veränderungen unterschätzt werden."