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Aktien Frankfurt: November beginnt stark

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit einem Hoch seit fast zwei Monaten hat der Dax <DE0008469008> am Montag einen starken Start in den November hingelegt. Gegen Mittag notierte der deutsche Leitindex 0,88 Prozent höher auf 15 827,55 Punkten. Den Oktober hatte er bereits mit einem Gewinn von rund dreieinhalb Prozent abgeschlossen. Das Rekordhoch von 16 030 Punkten rückt nun wieder näher.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsentitel gewann am Montag 0,94 Prozent auf 35 180,11 Zähler. Im Plus mit 0,7 Prozent notierte auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145>.

Inflationssorgen und eine wohl bald restriktivere Geldpolitik nicht nur der US-Notenbank Fed, sondern womöglich auch der Europäischen Zentralbank (EZB), hielten die Anleger zum Wochenauftakt nicht zurück. Enttäuschende Quartalsberichte von Amazon <US0231351067> und Apple <US0378331005> hatten am Freitag ebenfalls nur vorübergehend die Kauflaune gedämpft.

So hatten sich im Dax bei 15 500 Punkten vor dem Wochenende schnell wieder Käufer gefunden. Ein weiterer Rekord im US-Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 <US6311011026> hatte anschließend die Gelassenheit der Anleger unterstrichen. Auch der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> war erneut auf einen Höchststand geklettert. Am Montagmorgen ging es nach der Wahlüberraschung in Japan auch dort mit deutlichem Zuwachs für den Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> weiter. Japans Regierungspartei der Liberaldemokraten blieb trotz eines Dämpfers an der Macht.

Apple und Amazon hätten der Börse nicht viel anhaben können, auch weil sich die beiden Schwergewichte mit ihren enttäuschenden Zahlen in der insgesamt überzeugenden Berichtssaison in der Minderheit befänden, erläuterte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "Der Aktienmarkt macht zum Wochenstart wieder da weiter, wo er vor den zwei schwarzen Flecken auf einer nahezu reinweißen Weste der Quartalsbilanzen aufgehört hat", kommentierte der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets. "Buy the dip" - also Schwächephasen zum Kauf nutzen - sei weiter die richtige Strategie.

Positiv wirkt hierzulande zudem das besiegelte Ende der Zölle auf Stahl und Aluminium zwischen den USA und der Europäischen Union. "Zölle kamen und kommen an den Börsen nie gut an. Von daher hebt hier jede Abschaffung die Stimmung", schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Stahlwerte wie Salzgitter <DE0006202005>, Klöckner & Co <DE000KC01000> und auch Thyssenkrupp <DE0007500001> legten in der Größenordnung von zwei bis dreieinhalb Prozent zu.

Die Papiere des am vergangenen Freitag in den Dax zurückgekehrten Konsumgüterherstellers Beiersdorf <DE0005200000> verteuerten sich an der Index-Spitze um gut zwei Prozent. Die Analysten von Bernstein Research gaben ihre negative Einschätzung für die Titel nun auf und votieren mit "Market-Perform".

Die Aktien von Hapag Lloyd <DE000HLAG475> sprangen nach der Prognoseerhöhung vor dem Wochenende nun um fast siebeneinhalb Prozent hoch. Reederei-Werte präsentierten sich insgesamt stark. Auch die Anteilsscheine des dänischen Konkurrenten Moeller Maersk <DK0010244508> waren gefragt, ebenso die Titel des Hamburger Hafenlogistikers HHLA <DE000A0S8488>. Laut Deutsche-Bank-Analyst Andy Chu dürfte für die Branche auch 2022 ein hervorragendes Jahr werden. Die durchschnittlichen Frachtraten könnten nochmals deutlich anziehen./ajx/eas

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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