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Aktien Frankfurt Ausblick: Erneuter Erholungversuch - Schaukelbörse geht weiter

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt dürfte sich vor dem Wochenende das Wechselspiel aus Rückschlag und Erholung fortsetzen. Der X-Dax <DE0008469008> signalisiert für den deutschen Leitindex <DE0008469008> einen leichten Kursanstieg um 0,69 Prozent auf 15 368 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Plus von 0,73 Prozent für den Dax ab, der vor einer Woche infolge erster Nachrichten zur neuen Coronavirus-Variante Omikron unter die Marke von 15 500 Punkten abgerutscht war - seitdem bewegt er sich zwischen 15 000 und 15 500 Punkten. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 <EU0009658145> wird am Freitag ähnlich erholt erwartet.

Anleger schwanken weiter zwischen der Virusangst und der täglichen Verlockung, gefallene Kurse zum Einstieg zu nutzen. Angesichts der Unsicherheit durch Omikron verglich Marktbeobachter Michael Hewson vom Broker CMC Markets die vergangenen Tage mit einer Achterbahnfahrt der Kurse und Gefühle. Die Experten der Landesbank Helaba sehen die Gefahr für den Dax noch nicht gebannt. Weiter im Fokus steht für sie der Kampf um die charttechnisch wichtige 200-Tage-Linie.

Neben der neuen Virusvariante rücken zum Wochenschluss auch Konjunkturdaten in den Blick: Aus den USA kommt am Nachmittag der monatliche Arbeitsmarktbericht, der als wichtiges Indiz für den künftigen Spielraum der US-Notenbank Fed bei ihrer geplanten geldpolitischen Straffung gilt. Zuletzt hatte es von Fed-Chef Jerome Powell Andeutungen gegeben, dass die Fed ihre Geldpolitik rascher als gedacht straffen könnte.

Am hiesigen Markt steht die Allianz <DE0008404005> mit dem Kapitalmarkttag im Fokus. Der Versicherer hatte am Vorabend eine jährliche Dividendensteigerung von mindestens fünf Prozent in Aussicht gestellt. Nach einer Ausschüttung von 9,60 Euro je Aktie in den letzten beiden Jahren dürfen sich die Anteilseigner also auf mindestens 10,08 Euro freuen. Genau darauf habe der Markt gehofft, kommentierte ein Börsianer das vorbörsliche Kursplus von gut anderthalb Prozent auf der Handelsplattform Tradegate.

Derweil gibt sich der Kupferkonzern Aurubis <DE0006766504> nach einem Gewinnsprung im vergangenen Geschäftsjahr auch für die Zukunft optimistisch. Wie er bei der Vorlage ausführlicher Jahreszahlen mitteilte, will er im laufenden Geschäftsjahr ein operatives Vorsteuerergebnis zwischen 320 und 380 Millionen Euro erzielen - der Analystenkonsens liegt am unteren Ende der Spanne. Auch der angehobene Dividendenvorschlag liegt über den Erwartungen. Die Aktien stiegen vorbörslich um rund drei Prozent.

Der Windturbinenhersteller Nordex <DE000A0D6554> konnte bei den Anlegern mit einem Auftrag aus den USA punkten, wie das vorbörsliche Kursplus von fast zweieinhalb Prozent zeigte. Er liefert für einen Windpark Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 300 Megawatt.

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