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Aktien Frankfurt Ausblick: Erholungsrally macht Pause - US-Zwischenwahl im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Erholungsrally im Dax DE0008469008 scheint auf dem höchsten Niveau seit Mitte August zunächst wieder eine Pause einzulegen. Eine Stunde vor dem Xetra-Start deutet der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Leitindex am Mittwoch einen Rückgang um 0,4 Prozent auf 13 634 Punkte an. Damit wackelt auch der Vortagesausbruch über die 200-Tage-Linie, die als Indikator für den längerfristigen Trend gilt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 wird zur Wochenmitte ebenfalls etwas schwächer erwartet.

"Der Einfluss der US-Zwischenwahlen auf das Marktgeschehen ist bislang überschaubar", heißt es bei der Helaba. Bei den "Midterms" in der Mitte der vierjährigen Amtszeit von Präsident Joe Biden ist nach der Schließung der Wahllokale in zahlreichen Bundesstaaten weiter offen, welche Partei künftig im US-Kongress das Sagen haben wird. Ein zuletzt vorhergesagter überwältigender Sieg der Republikaner zeichnete sich aber bis zum späten Dienstagabend (Ortszeit) nicht ab.

In den Fokus rücken stattdessen laut den Helaba-Experten bereits die US-Verbraucherpreise am Donnerstag angesichts ihrer Signalwirkung für die Zinspolitik der US-Notenbank. Die Anleger könnten sich in Zurückhaltung üben, das Umfeld bleibe angesichts hoher Inflationserwartungen schwierig.

Unternehmensseitig müssen die Börsianer neben einer Analystenabstufung der Deutschen Post nochmals einige Quartalsberichte bewerten. Commerzbank DE000CBK1001, Eon DE000ENAG999, Lanxess DE0005470405, Siemens Healthineers DE000SHL1006 und im Nebenwertebereich Evotec DE0005664809 sowie Heidelberger Druck DE0007314007 haben aktuelle Geschäftszahlen vorgelegt.

Mit minus 4 Prozent vorbörslich auffällig schwach tendierten Papiere von Siemens Health. Der Medizintechnikkonzern geht für das im Oktober gestartete Geschäftsjahr von einer Abschwächung der Geschäfte aus und erwartet ein sinkendes bereinigtes Ergebnis je Aktie und einen nahezu stagnierenden vergleichbaren Umsatz.

Auch Adidas DE000A1EWWW0 erhielten nach der Freude über den neuen, von Puma abwandernden Konzernchef wieder einen Dämpfer. Wegen der inzwischen beendeten Partnerschaft mit dem Rapper Kanye West und seiner Marke Yeezy mussten die Herzogenauracher ihre Umsatzprognose erneut kappen. Für die Papiere geht es vorbörslich um über 3 Prozent abwärts, nachdem sie sich zuletzt um rund 30 Prozent von ihrem Tief seit 2016 erholt hatten.