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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax zollt Rekordjagd ein wenig Tribut

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> dürfte am Mittwoch erst einmal seiner jüngsten Rekordjagd etwas Tribut zollen. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex ein Minus von 0,08 Prozent auf 14 426 Punkte. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 <EU0009658145> wird ebenfalls leicht im Minus erwartet. Im Fokus stehen am deutschen Aktienmarkt einmal mehr die Geschäftszahlen etlicher Unternehmen.

An den beiden ersten Handelstagen der Woche hatte der Dax historische Bestmarken aufgestellt. Allerdings habe die Dynamik schon am Dienstag etwas nachgelassen, schrieben die Experten der Helaba. Denn die positiven Effekte des billionenschweren neuen US-Hilfspakets für die weltgrößte Volkswirtschaft erschienen schon eingepreist, während die perspektivisch steigenden Anleiherenditen und die Inflationstendenzen die Stimmung belasteten. Es seien auch mit Blick auf die Konjunkturerwartungen bereits viele Vorschusslorbeeren verteilt und die Bewertungen nicht mehr günstig.

Die gute Aufnahme einer neuen Tranche von kurzlaufenden US-Anleihen habe die Inflationssorgen zunächst beruhigt, erklärte indes Marktanalyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda. Zu sagen, dass sich der Markt langsam mit dem möglichen Belastungsfaktor Inflation anfreunde, wäre aber verfrüht. Am Mittwoch schürte zudem ein starker Anstieg der chinesischen Erzeugerpreise die Angst vor weltweit steigenden Preisen.

Adidas <DE000A1EWWW0> schnitt im Schlussquartal 2020 besser ab als erwartet und will trotz des Geschäftseinbruchs im vergangenen Jahr eine Dividende von drei Euro je Aktie zahlen. Im Vorjahr hatte es wegen der Corona-Pandemie keine Ausschüttung gegeben. Zudem rechnet Adidas 2021 wieder mit einem kräftigen Wachstum. Dennoch verloren die Aktien auf der Handelsplattform Tradegate über anderthalb Prozent zum Schlusskurs am Vortag.

Die Aktien von Delivery Hero <DE000A2E4K43> könnten von einer positiven Studie profitieren. Die US-Bank JPMorgan nahm die Bewertung bei einem Kursziel von 140 Euro mit "Overweight" wieder auf. Analyst Marcus Diebel berücksichtigt nun die Übernahme des südkoreanischen Konkurrenten Woowa Brothers sowie weitere Zukäufe. Mit diesen Akquisitionen habe Delivery Hero die Präsenz in Schwellenländer-Märkten weiter gestärkt, so Diebel. Das Unternehmen gehöre zu den besten in einer Branche mit weiter guten Geschäftsaussichten.

Brenntag <DE000A1DAHH0> litt 2020 dank eines starken Schlussquartals nicht so stark unter der Corona-Krise wie von Experten befürchtet. Auch die vom Chemikalienhändler vorgeschlagene Dividendenerhöhung überraschte positiv. Im laufenden Jahr rechnet der Konzern trotz der bestehenden Unsicherheiten mit einem Anstieg beim operativen Ergebnis. Nach einem bereits guten Lauf könnte es nun aber zu Gewinnmitnahmen bei der Aktie kommen, warnte ein Händler.

Ähnliches gilt Beobachtern zufolge für die Anteilsscheine des Stahlhändlers Klöckner & Co <DE000KC01000>, der nach dem schwierigen Vorjahr nun seine Hoffnungen auf das neue Jahr setzt. Trotz der noch andauernden Corona-Pandemie geht Klöckner & Co von einer wieder steigenden Stahlnachfrage aus und damit auch von wachsenden Umsätzen aus. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll deutlich zulegen.

Derweil berichtete der Immobilienkonzern LEG <DE000LEG1110> für 2020 dank Zukäufen und steigender Mieten ein dickes Gewinnplus. Die Aktien gewannen vorbörslich anderthalb Prozent.