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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax minimal im Plus - Rekordhoch bleibt im Fokus

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> dürfte zum Wochenstart seine jüngste Bestmarke im Blick behalten. Der deutsche Leitindex wird am Montag minimal höher erwartet bei 15 705 Punkten, wie der X-Dax als Indikator knapp eine Stunde vor der Xetra-Eröffnung signalisierte. Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> zeichnet sich eine Eröffnung von plus 0,2 Prozent ab.

Die Sorgen vor Inflation und damit vor steigenden Leitzinsen hatten schon in der vergangenen Woche merklich nachgelassen und die Märkte nicht mehr belastet. Der Dax hatte sich am Freitag nach zunächst zähem Verlauf wieder mit in der Spitze fast 15 704 Punkten an sein Rekordhoch vor einer Woche bei 15 732 Punkten herangetastet.

Die Europäische Zentralbank bleibt vorerst bei ihrer extrem expansiven Geldpolitik. Und Marktteilnehmer gehen davon aus, dass auch die US-Notenbank (Fed) an diesem Mittwoch an ihrer sehr lockeren Haltung zunächst nichts ändert - trotz konjunktureller Erholung und zuletzt deutlich steigender Inflation. Die Fed betrachtet den starken Preisanstieg als lediglich übergangsweises Phänomen.

Unter den Einzelwerten stehen unter anderem die Aktien von Hannover Rück <DE0008402215> im Blick. Der Finanzchef des Rückversicherers macht den Aktionären Hoffnungen auf die Wiederaufnahme einer Sonderdividende. Nach dem Corona-Jahr 2020 hatte das Unternehmen die Basisdividende angehoben, aber erstmals seit 2013 auf eine Sonderausschüttung verzichtet. Wenn das Jahr erwartungsgemäß verlaufe und es die Kapitalsituation zulasse, gebe es "keinen Grund, warum wir nicht wieder eine Sonderdividende zahlen sollten", sagte Clemens Jungsthöfel der "Börsen-Zeitung". Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Papiere 1,4 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Freitag.

Eine Kaufempfehlung der Commerzbank schob die Anteilsscheine von K+S <DE000KSAG888> auf Tradegate um knapp zwei Prozent an. Steigende Kalipreise trieben die Gewinne des Düngerherstellers - langsam aber stetig, schrieb Commerzbank-Analyst Michael Schäfer.

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