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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax hält sich wacker - Erneuter Berichtssaison-Tag

FRANKFURT (dpa-AFX) -Der Dax DE0008469008 hält sich am Donnerstag auf seinem zuletzt gestiegenen Niveau. Der X-Dax als Indikator lässt für den deutschen Leitindex, der am Vortag mit 15 287 Punkten den höchsten Stand seit Mitte Oktober erreicht hatte, einen Start bei 15 228 Punkte erwarten - und damit nah am Vortagsniveau. Auch der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 EU0009658145 wird wenig bewegt erwartet.

Nach der starken Vorwoche werden die Chancen am Markt als gut angesehen, dass der Dax zeitnah aus seinem Abwärtstrend ausbricht, der seit Ende Juli besteht. Impulse dazu könnte einmal mehr die Berichtssaison liefern: Am vorletzten Handelstag der Woche geht es noch einmal hoch her mit allein sieben Berichtsunternehmen aus dem Dax, deren Zahlen verarbeitet werden müssen. Die Agenda der Quartalsberichte wird erweitert durch eine Schar an MDax DE0008467416- und SDax DE0009653386-Werten.

Die Luft nach oben ist zuletzt aber für den Dax dünner geworden. "Am deutschen Aktienmarkt herrscht weiterhin Zurückhaltung vor", schrieb am Morgen die Helaba. Große Schritte gibt es derzeit auch in Übersee nicht mehr, wie wenig bewegte US-Börsen am Vorabend zeigten. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 schaffte es aber mit etwas Mühe, seine Gewinnstrecke auf einen neunten Tag auszuweiten. Dies untermauert die Annahme, dass Anleger derzeit auch nicht groß an Gewinnmitnahmen denken.

Abseits der Berichtssaison könnten laut den Experten der NordLB am Donnerstag Auftritte von Notenbankern das Potenzial aufweisen, mit ihren Aussagen für gewisse Kursbewegungen zu sorgen. Sie verwiesen dabei mit dem Chefvolkswirt Philip Lane und Präsidentin Christine Lagarde auf zwei hochrangige Vertreter der Europäischen Zentralbank. Aussagen aus dem Umfeld der US-Notenbank Fed hätten schließlich zuletzt die Anleger wieder verunsichert.

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Dax-Zahlen gilt es vom Flugzeugbauer Airbus NL0000235190, dem Chemikalienhändler Brenntag DE000A1DAHH0, der Deutschen Telekom DE0005557508, dem Versicherer Hannover Rück DE0008402215, dem Konsumgüterhersteller Henkel DE0006048432 dem Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA DE0006599905 und dem Rüstungskonzern Rheinmetall DE0007030009 zu verarbeiten.

Vorbörslich gab es in dieser Gruppe aber zunächst weniger auffällige Kursbewegungen, Henkel und Merck zeigten sich fest. Neben Henkel wird auch die Telekom für dieses Jahr etwas optimistischer, während sich Brenntag vorsichtiger für 2023 äußerte. Airbus will die Flugzeugproduktion 2024 deutlich steigern.

Deutlicher waren die Ausschläge bei SMA Solar DE000A0DJ6J9, hier stieg der Kurs im Tradegate-Handel um 4,2 Prozent. Das Geschäft des Wechselrichterherstellers boomt angesichts der hohen Nachfrage nach Solaranlagen weiter. Lob gab es daher von Börsianern für den Auftragsbestand.

Positive Reaktionen zeichnen sich derweil auch bei den MDax-Werten Jenoptik DE000A2NB601 und Ströer DE0007493991 ab. Der Technologiekonzern Jenoptik konkretisierte seine diesjährige operative Margenprognose an das obere Ende der bisherigen Zielspanne. Der Werbekonzern Ströer rechnet nach einem erneut überraschend starken Quartal auch für die kommenden Monate mit einer anhaltenden Dynamik.

Im SDax dagegen fielen die Papiere von GFT Technologies DE0005800601 mit einem vorbörslichen Abschlag von knapp drei Prozent negativ auf. Der IT-Dienstleister hat erneut seine Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt.