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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax fehlt nach Rekordoch weiter der Schwung

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinem jüngsten Rekordhoch dürfte sich der Dax <DE0008469008> am Donnerstag weiter schwer tun. Der X-Dax als signalisierte für den deutschen Leitindex bei 15 452 Punkten ein minimales Plus. Für sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 <EU0009658145> zeichnet sich ebenfalls eine kaum veränderte Eröffnung ab.

Schon am Dienstag hatte der Dax die im frühen Handel erreichte Bestmarke nicht halten können und nur ein knappes Plus ins Ziel gerettet - zur Wochenmitte fehlte es ihm ebenfalls an Schwung. "Einmal mehr zeigt sich, dass das derzeit zu beobachtende Momentum nicht ausreicht, um die Gewinnstrecke nochmals (deutlich) auszubauen", schrieben die Analysten der Landesbank Helaba in ihrem Tagesausblick. "Angesichts verschiedener Warnsignale seitens der Charttechnik nimmt die Gefahr erneuter Rücksetzer wieder zu."

Im Fokus stehen am Donnerstag einmal mehr die Aktien von Bayer <DE000BAY0017>. Die Leverkusener erlitten im US-Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup einen weiteren Rückschlag. Richter Vince Chhabria lehnte einen Antrag ab, eine Beilegung künftiger Streitigkeiten gegen Zahlung von zwei Milliarden US-Dollar vorläufig zu genehmigen. Der Vorschlag war Teil einer größeren Einigung im Zusammenhang mit Glyphosat-Klagen. Bayer kündigte daraufhin eine Reihe von Maßnahmen zur Lösung potenzieller künftiger Glyphosat-Klagen an. Auf der Handelspattform Tradegate büßten die Aktien vorböslich knapp drei Prozent ein.

Bei den Aktionären von Hugo Boss <DE000A1PHFF7> sorgten jäh abgekühlte Übernahmefantasien für einen Kursverlust von rund vier Prozent. Der britische Sportmodehersteller und Großaktionär Frasers hatte mitgeteilt, er beabsichtige nicht, für den Modekonzern zu bieten. Über eine mögliche Übernahme war in der Vergangenheit mehrfach spekuliert worden. Zuletzt berichtete der "Telegraph" vergangenen Freitag, Frasers erwäge eine Offerte.

Dass der Luxusgüterkonzern Kering <FR0000121485> seine Puma-Beteiligung <DE0006969603> weiter reduzier, ließ die Aktien des Sportartikelherstellers vorbörslich um über zwei Prozent auf 91,53 Euro sinken. Nach Abschluss der Transaktion würde der Anteil bei dann noch rund vier Prozent liegen

Derweil erlitt der Gewerbeimmobilien-Spezialist Aroundtown <LU1673108939> im ersten Quartal einen operativen Gewinneinbruch (FFO 1) um rund ein Drittel. Bereinigt um die Folgen der Corona-Effekte wie Mietausfälle sei der operative Gewinn aber nur um zwei Prozent gefallen, so das Unternehmen. Das Ergebnis fiel damit im Wesentlichen im Rahmen der Erwartungen des Unternehmens und der Experten aus. Die Prognose für das laufende Jahr wurde bestätigt.

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