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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte mit Rekord in die Woche starten

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Dax <DE0008469008> stehen die Vorzeichen am Montag auf Rekord: Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex liegt knapp eine Stunde vor dem Haupthandel auf Xetra bei 14 153 Punkten, das entspricht einem Dax-Anstieg um 0,68 Prozent. Das bisherige Rekordhoch hatte das Börsenbarometer am 8. Januar bei 14 131 Punkten markiert. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> wurde 0,6 Prozent höher taxiert.

In den USA waren der marktbreite US-Index S&P 500 <US78378X1072> und die Kursbarometer der Technologiebörse Nasdaq <XC0009694271> <US6311011026> bereits in der Vorwoche mit neuen Höchstständen voran gelaufen. Die asiatischen Börsen notierten teils deutlich im Plus.

"Die Stimmung auf dem Parkett ist weiterhin glänzend", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Die Anleger schauen kaum auf das, was im Moment passiert. Die Anleger interessieren sich für die Frage, wo die Wirtschaft in zwei Jahren stehen könnte, wenn die Pandemie endgültig Geschichte ist." Auch das Werben der neuen US-Finanzministerin Janet Yellen für das billionenschwere Hilfspaket von US-Präsident Joe Biden und die in Aussicht gestellte Rückkehr zur Vollbeschäftigung im kommenden Jahr kämen gut an.

Hierzulande dürften Übernahmehoffnungen die Papiere von Dialog Semiconductor <GB0059822006> beflügeln. Der japanische Konzern Renesas Electronics hat den Halbleiterkonzern im Blick und erwägt 67,50 Euro je Aktie zu zahlen. Man befinde sich in "fortgeschrittenen Gesprächen", teilte Dialog mit. Für den Credit-Suisse-Experten Achal Sultania macht eine Dialog-Übernahme Sinn für die Japaner. Man arbeite bereits in einigen Bereichen eng zusammen. Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Papiere von Dialog Semiconductor bei 65,98 Euro und damit knapp 18 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag.

Im MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte sowie im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Telekommunikationsbranche. Auf dem Weg zum vierten Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland kam 1&1 Drillisch <DE0005545503> einen Schritt voran. Der Wettbewerber Telefonica Deutschland <DE000A1J5RX9> legte ein neues Angebot zur vorübergehenden Nutzung seines Mobilfunk-Netzes vor. In diesem sind die Preise für 1&1 Drillisch gesenkt worden, sodass sich das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020 über einen potenziellen positiven Ergebniseffekt von rund 30 Millionen Euro freuen könnte.

Damit stiegen die Anteilsscheine von 1&1 Drillisch auf Tradegate um 2,6 Prozent. Für die Aktien des Mutterkonzerns United Internet <DE0005089031> ging es um mehr als 3 Prozent nach oben. Die Papiere von Telefonica Deutschland rückten um gut 1 Prozent vor.