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Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger warten ab - Blicke auf Fed und Berichtssaison

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der letztlich schwachen Vorwoche zeichnet sich am Montag für den Dax <DE0008469008> ein ruhiger Start ab. Der X-Dax als Indikator für den Leitindex signalisierte knapp eine Stunde vor dem Start ein knappes Minus von 0,02 Prozent auf 15 276 Punkte. Das Hin und Her der vergangenen Wochen vor allem im Bereich zwischen 15 000 und 15 500 Zählern dürfte damit zunächst weiter gehen.

Eine Bestmarke, die beim Dax knapp über den 15 500 Punkten liegt, erscheint damit zunächst weniger wahrscheinlich. Laut dem Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners nehmen die Anleger zum Wochenstart eine abwartende Haltung ein. "Wir stehen am Beginn einer spannenden Börsenwoche", so der Experte. Er verwies dabei auf die Berichtssaison sowie den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed.

Die am Freitag nach robusten Wirtschaftsdaten gestiegenen US-Börsen - mit einem Rekordhoch zumindest des S&P 500 <US78378X1072> - geben dem Dax damit zunächst keinen frischen Schwung. In Asien war die Tendenz zudem nicht eindeutig. Sorgen bereitet den Anlegern dort die Ausbreitung des Coronavirus in Indien.

Auf Unternehmensseite geht die Woche noch relativ ruhig los, bevor im weiteren Verlauf sowohl in Europa als auch in den USA zahlreiche Quartalsberichte anstehen.

Schlagzeilen macht zu Wochenbeginn vorerst die Hensoldt <DE000HAG0005>-Aktie mit einem vorbörslichen Kurssprung um bis zu einem Viertel, der sich aber zuletzt auf der Tradegate-Plattform etwas relativierte auf plus 15 Prozent. Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns Leonardo <IT0003856405> übernimmt ein Hensoldt-Aktienpaket von 25,1 Prozent vom US-Finanzinvestor KKR und zahlt dafür 23 Euro je Aktie. Vor dem Wochenende hatten die Hensoldt-Papiere weniger als 16 Euro gekostet.

Vorbörslich deutliche Kursgewinne von 4,7 Prozent gab es außerdem für die Aktien von Borussia Dortmund <DE0005493092>. Ehemals abgeschrieben für die Qualifikation zur Champions League, ist der Fußballclub in der Bundesliga nach einer Siegesserie plötzlich wieder dran der Teilnahme in der europäischen Königsklasse.

Einen Blick wert sein könnte ansonsten noch die Vossloh <DE0007667107>-Aktie, die auf der Handelsplattform Tradegate um 0,8 Prozent zulegte. Zuletzt war es die Deutsche Bank, die die Aktie des Bahntechnik-Herstellers optimistisch einschätzte, zum Wochenstart folgte die Commerzbank mit einer Kaufempfehlung. In einer Erstbewertung sieht Analyst Frederick Wilkinson mit einem Kursziel von 52 Euro fast 20 Prozent Luft nach oben.