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Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger lassen vor EZB-Sitzung Vorsicht walten

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt wird zur Wochenmitte im Vorfeld der morgigen EZB-Sitzung mit einem verhaltenen Handelsauftakt gerechnet. Der X-Dax <DE0008469008> als vorbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte zuletzt rund eine Stunde vor dem Handelsstart ein Mini-Minus von 0,01 Prozent bei 15 842 Punkten. Für den EuroStoxx 50 <EU0009658145> zeichnete sich am Mittwochmorgen ein Rückgang um rund 0,1 Prozent ab.

Helaba-Experte Ulrich Wortberg geht davon aus, dass sich die Marktteilnehmer vor der EZB-Ratssitzung etwas in Zurückhaltung üben werden. "Sorgen davor, dass die EZB das Tempo der Assetkäufe im Rahmen des Pandemieprogramms massiv reduzieren könnte, scheinen nicht sehr ausgeprägt zu sein", so Wortberg. Am technischen Bild des Dax habe sich nicht viel verändert, die Indikatoren signalisierten weiterhin, dass die Luft bei rund 16 000 Punkten dünner werde.

Nach der Feiertagspause meldeten sich an der Wall Street am Vorabend der Dow Jones Industrial <US2605661048> und S&P 500 <US78378X1072> mit Verlusten zurück, die Indizes der Tech-Börse Nasdaq zeigten sich derweil mit knappen Rekorden robust.

Unter den Einzelwerten könnten die Aktien von Airbus <NL0000235190> einen Blick wert sein. Der Flugzeugbauer lieferte im August noch weniger Maschinen aus als im Juli. Der Hersteller übergab 40 Verkehrsflugzeuge an Kunden, verglichen mit 47 Jets im Vormonat. Allerdings holte Airbus im August mit 102 Neubestellungen mehr Aufträge herein als in jedem vorangegangenen Monat des Jahres. Auf der Handelsplattform Tradegate stiegen die Aktien vorbörslich um 0,3 Prozent.

Der Windkraftanlagenbauer Nordex <DE000A0D6554> zog in den Sommermonaten zwölf neue Aufträge auf dem Heimatmarkt an Land. Nordex werde für unterschiedliche Kunden Anlagen mit einem Volumen von insgesamt über 123 Megawatt in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen liefern, hieß es vom Unternehmen. Die Turbinen sollen 2022 errichtet und in Betrieb genommen werden. Auf Tradegate gewannen die Papiere 0,4 Prozent.

Die Anteilsscheine von Siemens <DE0007236101> Energy <DE000ENER6Y0> fielen auf Tradegate um 1,3 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan <US46625H1005> sie von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 30 auf 29 Euro gesenkt hatte. Analyst Andreas Willi begründete das neue Votum mit zunehmenden Risiken bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa <ES0143416115>, deren Aktie ebenfalls abgestuft wurde.

Die Titel von Vantage Towers <DE000A3H3LL2> sanken auf Tradegate um 0,9 Prozent. Die Privatbank Berenberg stufte die Aktie des Sendemasten-Betreibers nach deren zuletzt gutem Lauf von "Buy" auf "Hold" ab. Mittlerweile sei das Bewertungspotenzial im Vergleich zu anderen europäischen Branchenwerten ausgeschöpft, hieß es dazu.

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