Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.150,03
    +17,18 (+0,11%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.178,01
    +4,03 (+0,10%)
     
  • Dow Jones 30

    33.978,08
    +28,67 (+0,08%)
     
  • Gold

    1.927,60
    -2,40 (-0,12%)
     
  • EUR/USD

    1,0874
    -0,0018 (-0,16%)
     
  • BTC-EUR

    21.193,09
    -291,74 (-1,36%)
     
  • CMC Crypto 200

    526,66
    +9,65 (+1,87%)
     
  • Öl (Brent)

    79,38
    -1,63 (-2,01%)
     
  • MDAX

    29.075,86
    +285,46 (+0,99%)
     
  • TecDAX

    3.203,45
    -0,19 (-0,01%)
     
  • SDAX

    13.303,15
    +69,75 (+0,53%)
     
  • Nikkei 225

    27.382,56
    +19,81 (+0,07%)
     
  • FTSE 100

    7.765,15
    +4,04 (+0,05%)
     
  • CAC 40

    7.097,21
    +1,22 (+0,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.621,71
    +109,30 (+0,95%)
     

AKTIEN IM FOKUS: Onlinewerte als Vorjahresverlierer weiter gefragt

FRANKFURT (dpa-AFX) -Einige der größten Börsenverlierer 2022 sind am zweiten Handelstag des neuen Jahres weiter gefragt. Dies galt am Dienstag auch für Unternehmen mit einem internetbasierten Geschäftsmodell. Deren Aktien profitieren besonders stark von der Hoffnung auf einen nachlassenden Inflationsdruck, dessen Bekämpfung die Europäische Zentralbank (EZB) sowie andere große Notenbanken zu einer deutlichen Anhebung der Leitzinsen gezwungen hat.

Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners geht davon aus, dass sich bei den am Nachmittag anstehenden, vorläufigen deutschen Verbraucherpreisen für den Dezember der zuletzt deutliche Öl- und Gaspreisrückgang positiv bemerkbar machen sollte. "Ein schneller Rückgang der Inflationsrate im ersten Quartal ist die wichtigste Voraussetzung für die EZB, um ab dem Sommer nicht mehr an der Zinsschraube zu drehen", betonte der Experte. Die schon veröffentlichten Daten aus mehreren Bundesländern zeigten trotz weiter hoher Jahresraten eine Abschwächung gegenüber dem November.

Im Dax zählte der Online-Modehändler Zalando DE000ZAL1111 mit einem Plus von zweieinhalb Prozent zu den größten Tagesgewinnern. 2022 mussten die Anleger noch einen Kurseinbruch um rund die Hälfte verkraften, was einen der hinteren Plätze im deutschen Leitindex bedeutete.

Der Kochboxenlieferant Hellofresh DE000A161408 und der Essenslieferdienst Delivery Hero DE000A2E4K43 lagen am Dienstag dank Aufschlägen von rund acht und mehr als fünf Prozent im MDax vorne. Im vergangenen Jahr hatten sie Kursverluste von knapp 70 beziehungsweise 54 Prozent erlitten.

Der im Nebenwerte-Index SDax gelistete und 2022 ebenfalls sehr schwache Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 DE000A2LQ884 erholte sich um sechs Prozent.