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AKTIEN IM FOKUS: Korrektur bei Biontech & Co geht weiter - Merck-Erfolg belastet

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurskorrektur bei den Aktien der Impfstoff-Pioniere Biontech <US09075V1026> und Moderna <US60770K1079> hat sich am Freitag nochmals verschärft. Zum nächsten Dämpfer für die Papiere der beiden Schöpfer mRNA-basierender Corona-Vakzine wurde die Meldung, dass der Pharmakonzern Merck & Co <US58933Y1055> vor dem Durchbruch mit einem Medikament gegen den Pandemie-Verursacher steht. Die Papiere des Mainzer Unternehmens Biontech, das mit seinem US-Partner Pfizer <US7170811035> einen Löwenanteil der bisherigen westlichen Impfkampagnen abscheffelte, sackten im New Yorker Handel um bis zu 16 Prozent ab. Die Papiere von Moderna gaben bis zu 15 Prozent ab. Bei Pfizer betrug das Minus mildere 2,2 Prozent.

Merck teilte mit, ein neues Medikament halbiere bei Risiko-Patienten einer klinischen Studie zufolge deutlich die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe. Man wolle sich so schnell wie möglich um den Einsatz in den USA bemühen und auch entsprechende Anträge bei Behörden weltweit stellen, hieß es von Seiten des Unternehmens. Für die lange Zeit erfolgsverwöhnten Biontech-Anleger wurde dies zu einer weiteren Stolperfalle: Seit dem Rekordhoch im August, als eine mehrwöchige steile Rally den Kurs bis weit über die 400-Dollar-Marke getrieben hatte, hat sich der New Yorker Kurs des Mainzer Unternehmens mittlerweile fast halbiert. Moderna haben in dieser Zeit von der Spitze nahe 500 Dollar mehr als ein Drittel eingebüßt.

Während die Merck-Aktien in New York um bis zu zwölf Prozent und zuletzt noch um gut zehn Prozent in die Höhe schossen, erfasste die Korrektur auch die Aktien anderer Konzerne, die noch an Impfstoffen arbeiten. Die ebenfalls in New York hauptgelisteten Papiere von Curevac <NL0015436031> zum Beispiel brachen um 15 Prozent ein. An Totimpfstoffen, also ohne mRNA-Technologie, arbeiten derzeit die Firmen Novavax <US6700021040> und Valneva <FR0004056851>: Deren Aktien sackten am Freitag um 23 Prozent beziehungsweise sieben Prozent ab.

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