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AKTIEN IM FOKUS: Abkommen stützt 1&1 Drillisch - Telefonica Deutschland verliert

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Mobilfunkanbieter 1&1 Drillisch <DE0005545503> hat am Dienstag von der endgültigen Einigung mit Wettbewerber Telefonica Deutschland <DE000A1J5RX9> auf die weitere Nutzung von dessen Netz profitiert. Während beide Seiten das nun unterzeichnete Abkommen insgesamt als Win-Win-Situation bezeichneten, sahen die Anleger offenbar eher Drillisch als Gewinner.

Am späten Vormittag gewannen die Drillisch-Papiere im Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> gegen den Branchentrend rund ein Prozent auf 26,78 Euro. Mit 27,12 Euro kosteten sie zeitweise so viel wie seit Oktober 2019 nicht mehr. Im MDax <DE0008467416> ging es für die Aktien des Mutterkonzerns United Internet <DE0005089031> immerhin um knapp ein halbes Prozent hoch. Dagegen verloren Telefonica Deutschland fast ein Prozent und setzten damit den jüngsten Abwärtstrend fort.

Mit dem Ende der zähen Verhandlungen ist auch der lange Streit über die Preise der bisherigen Netznutzung vom Tisch. Die Einigung sei keine Überraschung, könnte sich langfristig aber positiv für beide Seiten auswirken, kommentierte ein Händler.

Während das neue Abkommen für die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns mehr Erlöse bedeutet, ist es für den Konkurrenten, der noch kein eigenes Mobilfunknetz hat, von essenzieller Bedeutung. Warburg-Analyst Jonas Blum sprach von einem weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem eigenen 5G-Netz.

Drillisch muss zwar seine bis zuletzt laufenden Überprüfungen der Nutzungspreise einstellen. Allerdings räumte Telefonica seinem Konkurrenten die Möglichkeit ein, sämtliche Preise per Schiedsgutachterverfahren überprüfen lassen zu können. Bislang hatte Drillisch zweimal im Jahr die Gelegenheit dazu.

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