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AKTIEN IM FOKUS 2: Jefferies sorgt bei Compugroup und Encavis für Bewegung

(neu: Kursziele ergänzt und weitere Details)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Empfehlungen der Investmentbank Jefferies zu mittleren und kleineren deutschen Börsentiteln haben am Dienstag deren Kurse bewegt. Aktien von Compugroup DE000A288904 verloren als zweitgrößter Verlierer im SDax DE0009653386 2,6 Prozent, nachdem Analyst Alexander Thiel die Kaufempfehlung gestrichen hatte. Die Papiere von Encavis DE0006095003 verteuerten sich dagegen um 2,6 Prozent, angetrieben von einer Kaufempfehlung von Martin Comtesse.

Nach einem Kursgewinn der Compugroup-Aktie von 17 Prozent seit Jahresbeginn rechnet Thiel mit einem sich abschwächenden Wachstum im zweiten Halbjahr. Der Software-Entwickler für das Gesundheitswesen dürfte das vor einiger Zeit gesteckte Margenziel für dieses Jahr wohl verfehlen, schrieb er. Auch den mittelfristigen Margenaussichten traut er nicht. Das Kursziel senkte er um 10 Euro auf 45 Euro.

Für Encavis zeigte sich Martin Comtesse nicht zuletzt wegen herber Kursverluste nun optimistischer. Seit ihrem Rekordhoch im August 2022 habe die Aktie des Betreibers von Solar- und Windkraftparks fast die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Inzwischen habe der Markt die Rückkehr zu einem normaleren Strompreisniveau weitgehend berücksichtigt und dürfte sich auf die fundamentalen Chancen fokussieren, die das Unternehmen als einer der größten unabhängigen Erzeuger erneuerbarer Energien in Europa biete. Comtesse senkte zwar das Kursziel um einen Euro auf 19 Euro, riet aber zum Kauf der Aktien.

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Unbeeindruckt von einer gestrichenen Kaufempfehlung zeigten sich die Anteile von Cancom DE0005419105. Mit gut 25 Euro legten sie leicht zu. Martin Comtesse begründete die Abstufung auf "Hold" hier mit der Konsolidierung der von Cancom übernommenen KBC und den jüngst gestrichenen Jahreszielen. Mittelfristig gebe es kaum Impulse für einen steigenden Aktienkurs. Das IT-Unternehmen sitze auf hohen Barmitteln, das Management könne diese aber nicht im Sinne der Aktionäre angemessen für Fusionen und Übernahmen nutzen.

Die Empfehlungen stammen aus einer Studie, in der die Analysten von Jefferies ihre Favoriten unter kleineren und mittelgroßen europäischen Unternehmen überprüften. Die Bewertungen solcher Aktien seien nahe am historischen Tief, hieß es grundsätzlich, es gebe aber zu Beginn des dritten Quartals Anzeichen einer Besserung.