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Aktien Europa: Talfahrt setzt sich fort - Inflations- und Zinsängste dominieren

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben einen holprigen Wochenstart hingelegt und ihre klare Abwärtsbewegung vom Freitag fortgesetzt. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> fiel am späten Vormittag um 1,53 Prozent auf 3573,73 Zähler. Der Pariser Leitindex Cac 40 <FR0003500008> verlor 1,47 Prozent auf 6166,46 Punkte. Für den Londoner FTSE 100 <GB0001383545> ging es um 1,19 Prozent auf 7299,67 Punkte abwärts.

"In einem Umfeld aus Krieg, Inflation und steigenden Zinsen bringen die Investoren ihr Kapital in Sicherheit und werfen alles, was Risiko heißt, aus ihren Depots", erklärte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets. "Was allerdings nicht in dieses Bild passt, sind die Ergebnisse der laufenden Berichtssaison. Denn die Unternehmen legen sehr gute Zahlen und größtenteils auch stabile Ausblicke für die Zukunft vor."

Aus Branchensicht wurden europaweit Rohstoffwerte sowie Aktien aus dem Reise- und Freizeitsegment am meisten verkauft. Entsprechend gehörten die Papiere der Bergbau- und Stahlkonzerne Rio Tinto <GB0007188757> und ArcelorMittal <LU1598757687> mit Verlusten von 3,5 und 3,9 Prozent sowie des Touristikkonzerns Tui <DE000TUAG000> und des Glücksspielanbieters Flutter <IE00BWT6H894> mit Abgaben von 3,5 sowie 4,1 Prozent zu den besonders schwachen Sektorwerten.

Die Papiere von PostNL <NL0009739416> sackten um mehr als 13 Prozent ab. Das niederländische Postunternehmen reduzierte seine Gewinnprognose für das Kerngeschäft wegen des Krieges in der Ukraine, gestiegener Treibstoff- und Arbeitskosten, neuer Corona-Lockdowns in China und anhaltender globaler Lieferkettenbeschränkungen.

Die Anteilsscheine von Philips <NL0000009538> büßten mehr als 4 Prozent ein und gehörten damit zu den schwächsten Eurostoxx-Werten. Der deutliche Kursrückgang könnte einige Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben. Denn der Medizintechnikkonzern meldete am Morgen, für seinen neuen Kernspin-Tomographen MR 7700 die Zulassung für den US-Markt von der Gesundheitsbehörde FDA erhalten zu haben.

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