Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.557,70
    +150,63 (+0,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.916,80
    +19,36 (+0,40%)
     
  • Dow Jones 30

    40.497,80
    +82,36 (+0,20%)
     
  • Gold

    2.407,60
    +12,90 (+0,54%)
     
  • EUR/USD

    1,0859
    -0,0034 (-0,31%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.229,29
    -611,73 (-0,99%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.368,11
    -17,15 (-1,24%)
     
  • Öl (Brent)

    79,95
    +0,17 (+0,21%)
     
  • MDAX

    25.298,47
    -119,81 (-0,47%)
     
  • TecDAX

    3.343,80
    +22,68 (+0,68%)
     
  • SDAX

    14.290,70
    -219,88 (-1,52%)
     
  • Nikkei 225

    39.594,39
    -4,61 (-0,01%)
     
  • FTSE 100

    8.167,37
    -31,41 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    7.598,63
    -23,39 (-0,31%)
     
  • Nasdaq Compositive

    18.093,66
    +86,09 (+0,48%)
     

Aktien Europa Schluss: Gewinne dank Aussicht auf Ende der EZB-Zinsanhebungen

PARIS/LONDON (dpa-AFX) -Anleger an den europäischen Börsen haben am Donnerstag die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) honoriert. Die Notenbank, die mit einem zehnten Zinsschritt in Folge entschlossen gegen die hohe Inflation vorgeht, stellte die Möglichkeit in den Raum, dass die im Sommer 2022 begonnene Straffung zur Bekämpfung der Inflation beendet sein könnte. Das trieb europaweit die Aktienmärkte nach oben.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145, der Leitindex der Euroregion, gewann 1,33 Prozent auf 4279,75 Punkte. Er hatte sich vor der Zinsentscheidung nur knapp im Plus gehalten. Der französische Cac 40 FR0003500008 stieg um 1,19 Prozent auf 7308,67 Punkte und auch an den Börsen in Italien oder Spanien ging es spürbar nach oben.

Der britische FTSE 100 GB0001383545 rückte, nicht zuletzt angetrieben von Ölaktien, um 1,95 Prozent auf 7673,08 Zähler vor. Die Bank of England wird - ebenso wie die US-Notenbank Fed - ihre Zinsentscheidung in der kommenden Woche bekannt geben.

Durch den Zinsschritt der EZB um 0,25 Prozentpunkte an diesem Donnerstag beträgt der derzeit wichtige Einlagensatz nun 4,0 Prozent. "Ein Verzicht auf die Zinsanhebung, eine Pause, hätte die Zinserhöhungserwartungen angesichts des noch hohen Inflationstempos lediglich auf die nächste Sitzung verschoben", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust.

Martin Moryson, Chefvolkswirt Europa bei der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS, rechnet nun damit, dass der Zinserhöhungszyklus abgeschlossen sein dürfte. "Wir gehen davon aus, dass die EZB von jetzt an die Füße stillhält, bis sie im Sommer kommenden Jahres beginnen wird, die Zinsen langsam zu senken", kommentierte er. Ähnliches schrieben auch die Volkswirte der japanischen Bank Nomura.