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Aktien Europa: Leichte Verluste - Besorgter Blick nach China

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach dem verhaltenen Wochenauftakt haben die europäischen Börsen am Dienstagvormittag nachgegeben. Sie orientierten sich damit stärker an den deutlichen Verlusten an den chinesischen Finanzplätzen als an den guten Vorgaben der Wall Street. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor zuletzt 0,63 Prozent auf 4077,29 Zähler.

Auch an den größeren Länderbörsen ging es leicht nach unten. In Paris gab der Cac 40 <FR0003500008> um 0,38 Prozent auf 6553,37 Punkte nach. Der FTSE 100 <GB0001383545> in London sank um 0,79 Prozent auf 6970,26 Punkte.

"Es kommen immer wieder Wermutstropfen in den Markt", stellte Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect fest. Vor allem die Entwicklung in China habe belastet. Zudem sorgte die anstehende zweitägige US-Notenbanksitzung für Zurückhaltung. "Wir erwarten, dass die US-Notenbank Federal Reserve im Nachgang zur Anhörung des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell vor dem US-Kongress die Zinsen unverändert lässt", merkte Jens Franck, Leiter Portfoliomanagement bei dem Hamburger Anleihe-Spezialisten NordIX dazu an. "Erste Hinweise auf eine Normalisierung der Geldpolitik, also die Reduzierung der monatlichen Anleihen-Ankäufe (...) wird es vermutlich noch nicht geben."

Bei den Einzelwerten sorgten Quartalszahlen für Bewegung. Der geplante Verkauf des chinesischen Babynahrungsgeschäfts ließ den britischen Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser <GB00B24CGK77> im ersten Halbjahr tief in die Verlustzone rutschen. Analysten zeigten sich enttäuscht, die Aktien sackten zuletzt um über sieben Prozent ab. Ebenfalls unter Druck standen die Titel der Beteiligungsgesellschaft Prosus <NL0013654783>. Hier ging es um über acht Prozent nach unten. Grund waren die anhaltenden Kursverluste bei der Beteiligung Tencent.

Besser sah es dagegen beim Luxusgüterkonzern LVMH <FR0000121014> aus. Dank einer starken Nachfrage aus Asien und den USA lag der Umsatz im ersten Halbjahr 14 Prozent höher als in der ersten Jahreshälfte 2019. Das sorgte nicht nur bei Analysten, sondern auch bei den Anlegern für Zuversicht und verhalft der Aktie zu Gewinnen.

Nicht ganz so gut war die Reaktion auf die Ergebnisse von Michelin <FR0000121261>. Die Aktie gab leicht nach, obwohl der Reifenhersteller mit guten Zahlen für das erste Halbjahr aufgewartet hatte. Sie hielt sich damit innerhalb des stärker nachgebenden Autosektors am noch vergleichsweise gut.

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