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Aktien Europa: Konjunkturdaten beflügeln

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Angetrieben von starken Konjunkturdaten aus Frankreich und Deutschland hat der EuroStoxx 50 <EU0009658145> am Donnerstag seine Vortagesverluste fast wieder komplett ausgeglichen. Am späten Vormittag legte der Eurozonen-Leitindex um 1,08 Prozent auf 4119,79 Punkte zu. Der französische Cac 40 <FR0003500008> zog um 1,06 Prozent auf 6620,21 Punkte an.

In Frankreich stieg im Juni das Geschäftsklima auf ein 14-Jahreshoch. Und auch in der deutschen Wirtschaft verbesserte sich die Stimmung im Juni erneut deutlich. Der vom Ifo-Institut ermittelte Index für das Geschäftsklima erreichte den höchsten Stand seit November 2018.

Am Nachmittag könnten Wirtschaftsdaten aus den USA den Märkten weitere Impulse bringen. Auch der Zinsentscheid der Bank of England steht noch auf der Agenda. Der britische Börsen-Leitindex FTSE 100 <GB0001383545> rückte bislang um 0,33 Prozent auf 7097,22 Zähler vor.

Konjunktursensible Branchen wie Banken <EU0009658806>, Rohstoffe <EU0009658624>, Automobil <EU0009658681> und Tourismus <CH0019112744> verbuchten ebenso wie der Technologiesektor <EU0009658921> die größten Gewinne. Im EuroStoxx waren die Papiere des Zahlungsabwicklers Adyen <NL0012969182> mit einem Plus von gut drei Prozent an der Spitze. Hinten lagen Siemens <DE0007236101> mit minus 0,6 Prozent. Vom Konzern formulierte höhere Ziele hinterließen offenbar keinen Eindruck. Die Papiere scheiterten zudem an der 50-Tage-Linie für den mittelfristigen Trend.

In Zürich zogen die Anteile der Credit Suisse <CH0012138530> um 2,8 Prozent an. Auftrieb gab eine frische Kaufempfehlung der Berenberg Bank. Das Schweizer Kredithaus müsse zahlreiche Probleme lösen, könne aber dank seiner Kapitalstärke damit umgehen, schrieb Analyst Eoin Mullany. Nach Fehlern im Risiko-Management und Sonderverlusten hätten viele Investoren das Handtuch geworfen. Gerade in solchen Phasen ergäben sich aber oftmals die größten Chancen. Credit Suisse sei zudem sehr tief bewertet.