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Aktien Europa: Anleger halten sich weitgehend zurück

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte sind zum Wochenstart nicht so recht vom Fleck gekommen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg gegen Mittag um 0,07 Prozent auf 4191,95 Punkte. Für den französischen Cac-40-Index <FR0003500008> ging es um 0,08 Prozent auf 6728,44 Zähler abwärts. Etwas mehr Bewegung gab es London: Der britische FTSE 100 <GB0001383545> stieg um 0,48 Prozent auf 7239,490 Punkte.

Die Anleger wägten die anhaltenden Inflationssorgen und steigende Covid-19-Risiken zu Beginn einer mit Unternehmenszahlen vollgepackten Woche ab, hieß es am Markt. Trotz der durch Engpässe in der Lieferkette und höhere Energiekosten ausgelösten Inflationsrisiken zeigten sich die Börsen stabil. Aus Branchensicht waren Rohstoffwerte europaweit am meisten gefragt, während Aktien aus dem Telekom-Sektor ganz unten im Sektortableau rangierten.

Unter den Einzelwerten standen die HSBC-Aktien <GB0005405286> mit einem Kursanstieg um gut ein Prozent im Anlegerfokus. Die britische Großbank profitierte im dritten Quartal weiter von einer deutlich besseren Lage bei faulen Krediten. Mit ihrem Vorsteuergewinn schnitt die HSBC deutlich besser ab, als Experten erwartet hatten. Die Bank will zudem eine Milliardensumme in den Rückkauf eigener Aktien stecken.

Dagegen fielen die Papiere von Novartis <CH0012005267> um 0,9 Prozent. Der Pharmakonzern verfehlte in einer Phase-III-Studie zur Behandlung von Lungenkrebs im Frühstadium die gesteckten Ziele. In der Studie namens Canopy-1 wurde weder beim Gesamtüberleben (OS) noch beim progressionsfreien Überleben (PFS) eine statistisch signifikante Verbesserung erzielt.

Italiens Regierung ist mit dem Verkauf der Krisenbank Banca Monte dei Paschi (BMPS) an die Großbank Unicredit <IT0005239360> gescheitert. Trotz Bemühungen beider Seiten würden die Verhandlungen nicht fortgeführt, hieß es. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge konnten sich beide Seiten nicht über eine weitere Kapitalspritze für Monte dei Paschi einigen. Zudem sei der Verkauf an der Frage gescheitert, welche Geschäftsteile auf Unicredit übertragen werden sollen. An der Börse ging es für die Aktien beider Banken abwärts. Die Unicredit-Titel verloren zuletzt 0,8 Prozent und BMPS 2,9 Prozent.

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