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Aktien Europa: Anleger halten sich vor US-Zinsentscheid zurück

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach dem starken Lauf der großen europäischen Börsen in der vergangenen Woche und Gewinnen am Vortag ist am Mittwoch Vorsicht Trumpf. Die Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am Abend wirft bereits ihre Schatten voraus. Zudem stehen in der laufenden Woche noch geldpolitischen Entscheidungen der Bank of England am Donnerstag sowie der Bank of Japan am Freitag an.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145>, der Leitindex der Eurozone, gab am späteren Vormittag um 0,15 Prozent auf 3845,02 Punkte nach. Der Pariser Leitindex Cac 40 <FR0003500008> kam mit minus 0,07 Prozent auf 6051,05 Punkte nicht vom Fleck. Für den Londoner FTSE 100 <GB0001383545> ging es um 0,33 Prozent auf 6781,35 Punkte abwärts.

Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda sprach von Zurückhaltung vor der US-Zinsentscheidung. Dabei verwies er auf den Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten in den vergangenen Wochen und die Konfusion, die dies an den Finanzmärkten ausgelöst hatte.

Um so schwerer wird es aus Sicht von Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker Axi für die US-Währungshüter nun werden, die richtigen Worte zu finden. "Der Fed-Chef muss den Spagat hinbekommen, den Investoren einerseits eine weiter ultraexpansive Geldpolitik zu versprechen und andererseits ihnen ihre Inflationsangst zu nehmen." Und auch Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sprach von einer "besonderen Bedeutung", die den Fed-Aussagen zuteilen werden dürfte.

Der Blick auf die 19 Branchen am Morgen zeigte, dass die Anleger weiterhin Autowerte favorisieren. Mit einem Plus von 1,5 Prozent zählte der Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts <EU0009658681> zudem zu den wenigen Gewinnern. Auslöser dürfte BMW <DE0005190003> mit seinen am Markt gut ankommenden Jahreszielen sein. Die Aktie des Münchener Autoherstellers war Favorit im EuroStoxx mit plus 4,0 Prozent, gefolgt von VW <DE0007664039> mit plus 2,9 Prozent.

Auch von den Wolfsburgern gab es weitere positive Neuigkeiten: Die Kernmarke von Volkswagen soll nach dem spürbar schwächeren Pandemie-Jahr 2020 rasch wieder aufholen. Für die kommenden Monate wird "eine deutliche Steigerung" der Auslieferungen angepeilt. Zudem ist geplant, "beim Umsatz deutlich über dem des Jahres 2020 liegen" zu wollen. Renault <FR0000131906> im Cac 40 stiegen im Gefolge um ebenfalls 2,9 Prozent und Stellantis <NL00150001Q9> legten um 1,0 Prozent zu.

BNP Paribas <FR0000131104> waren mit plus 2,5 Prozent ebenfalls stark gefragt. Analystin Delphine Lee von JPMorgan bekräftigte ihre positive Einschätzung und hob ihre Dividendenschätzungen bis 2023 an. Sie berücksichtigt damit nun die höheren Ausschüttungsquoten.

In London stachen die Papiere von Capita <GB00B23K0M20>, einem Dienstleister für andere Unternehmen im Bereich Kundenservice, nach der Vorlage von Jahreszahlen heraus mit plus 4,7 Prozent. Die Papiere des Bergbauunternehmens Ferrexpo <GB00B1XH2C03> indes konnten ihre Gewinne zum Handelsstart nicht halten und gaben zuletzt um 0,8 Prozent nach. Auch Ferrexpo hatte Jahreszahlen vorgelegt und zudem Aussagen über die Produktion im laufenden Jahr gemacht.