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Aktien Europa: Abwartendes Geschäft - Vodafone gefragt

PARIS/LONDON (dpa-AFX) -An Europas Börsen war am Dienstag einmal mehr Abwarten angesagt. Vor den anstehenden US-Inflationsdaten tat sich wenig. "Da die Indizes in Frankfurt und New York in den vergangenen Tagen die wieder aufgekommene Zinssenkungsfantasie in die Kurse bereits eingepreist haben, sind Enttäuschungspotenzial und Fallhöhe entsprechend hoch", warnte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 als Leitindex der Eurozone fiel um 0,12 Prozent auf 5072,62 Punkte. Der französische Cac 40 FR0003500008 trat unterdessen auf der Stelle, während der britische FTSE 100 GB0001383545 um 0,16 Prozent auf 8428,60 Punkte anzog.

Den US-Preisdaten am Mittwoch kommt insofern eine große Bedeutung zu, als die Unsicherheit über die weitere US-Geldpolitik trotz der jüngsten Börsengewinne erheblich ist. "Mit Blick auf den Zeitpunkt der US-Leitzinswende zeigten sich die Anleger zuletzt völlig verunsichert", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg.

Gewinne verzeichneten die Telekomwerte. Dazu trugen auch die Zahlen von Vodafone GB00BH4HKS39 bei. Analyst Carl Murdoch-Smith von Berenberg sprach von einem soliden Zahlenwerk. Matt Britzman von Hargreaves Lansdown lobte das Umsatzwachstum im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres. Vodafone kletterten um 2,3 Prozent.

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Auch Pharmawerte lagen im Plus. Die Aktien von Alcon CH0432492467 sprangen dabei um über neun Prozent nach oben. Der auf Kontaktlinsen und Augenheilkunde spezialisierte Konzern aus der Schweiz hatte ein starkes erstes Quartal 2024 vorgelegt.

Zurückgehalten wurde der Pharmasektor dagegen von den Verlusten von Roche CH0012032048, die um 2,1 Prozent nachgaben. Dem Konzern droht verstärkter Konkurrenzdruck für eines seiner aktuellen Schlüsselpräparate. Novo Nordisk DK0060534915 hatte mit einem Hämophilie-Präparat sehr gut Testergebnisse erzielt. Dies stellt eine direkte Bedrohung für Hemlibra dar - ein Bluter-Medikament, das Roche im vergangenen Jahr Einnahmen von mehr als vier Milliarden Franken beschert hat.

Der Reise- und Freizeitsektor litt dagegen unter den Zahlen des Glücksspielanbieters Flutter IE00BWT6H894. Die Analysten der UBS sprachen von durchwachsenen Zahlen. Die Umsatzentwicklung habe enttäuscht.