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Aktien Asien/Pazifik: Durchwachsen - Chinesische Börsen stabilisiert

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) -Die größeren asiatischen Börsen haben am Donnerstag richtungslos tendiert. Verlierer und Gewinner hielten sich dabei in etwa die Waage. Mangels neuer Impulse blieben die Veränderungen in einem begrenzten Rahmen.

Weiterhin standen die rückläufigen Zinserwartungen im Mittelpunkt. "In den USA gehen, nicht zuletzt durch die guten US-Einzelhandelsumsätze und dem positiven Konjunkturbericht der US-Notenbank, die Zinssenkungshoffnungen weiter zurück", stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest. "Derzeit rechnen nur noch 60 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung im März diesen Jahres." Dies färbt naturgemäß auf die Börsen weltweit ab.

In Japan traten die Kurse auf der Stelle. Der Nikkei 225 XC0009692440JP9010C00002 endete praktisch unverändert. Er konsolidierte damit weiterhin nach dem jüngsten Höhenflug. In Australien ging es dagegen leicht nach unten. Der S&P/ASX 200 XC0006013624 sank um 0,63 Prozent auf 7346,48 Zähler.

Die chinesischen Börsen erholten sich dagegen etwas von den Verlusten am Vortag, als enttäuschende Wirtschaftsdaten belastet hatten. Der CSI 300 CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Werten der Handelsplätze in Shanghai und Shenzhen stieg zuletzt um 1,41 Prozent auf 3274,73 Punkte, der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungsregion Hongkong kletterte um 0,71 Prozent auf 15 385,25 Punkte. Hoffnungen auf eine rasche Erholung sind nach Ansicht von Marktteilnehmern nicht angebracht. Die enttäuschende Erholung der chinesischen Wirtschaft und die Probleme am Immobilienmarkt seien gewichtige Belastungsfaktoren.

Auch in Taiwan stiegen die Kurse. Der taiwanische Chipkonzern TSMC TW0002330008 hatte ein schwieriges Jahr 2023 unerwartet stark beendet. Das Schlussquartal war weitaus besser als das vorangegangene Jahresviertel gelaufen. Mit einem Nettogewinn von knapp 239 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 7 Mrd Euro) in den drei Monaten bis Ende Dezember übertraf der weltgrößte Chipauftragsfertiger zudem die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Der Konzernchef hatte sich zudem optimistisch für die kommenden Monate geäußert.