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Aktien Asien/Pazifik: Chinesische Immobilienwerte gefragt

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) -Die wichtigsten asiatischen Börsen haben am Dienstag die Gewinne der Wall Street am Vortag nur bedingt nachvollzogen. Damit machten sich Ermüdungserscheinungen nach dem jüngsten Anstieg bemerkbar.

Der Nikkei 225 XC0009692440JP9010C00002, der am Montag zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit 33 Jahren geklettert war, stagnierte nun. Der japanische Leitindex gab minimal um 0,1 Prozent auf 33 354,14 Punkte nach.

Etwas besser sah es an den chinesischen Börsen aus. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach die Behörden des Landes mit der Erstellung einer Liste von 50 Unternehmen aus dem Immobiliensektor begonnen haben, die durch Finanzierungsmaßnahmen gestützt werden sollen. Auf diese Weise wolle man dem angeschlagenen Immobiliensektor unter die Arme greifen. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungsregion Hongkong kletterte zuletzt um 0,1 Prozent, nachdem er bereits am Vortag deutlich gestiegen war. Der CSI 300 CNM0000001Y0, der die Aktienkurse der größten Unternehmen an den Börsen Shanghai und Shenzen abbildet, gewann 0,13 Prozent auf 3581.07 Punkte.

Auch australische Aktien verzeichneten leichte Gewinne. Der Leitindex S&P ASX 200 XC0006013624 schloss 0,28 Prozent im Plus mit 7078,21 Punkten. Das Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung habe sich unterdessen durch vergleichsweise starke Bedenken wegen der weiteren Inflationsentwicklung ausgezeichnet, so die Marktstrategen der Deutschen Bank. Es bestehe die Möglichkeit einer weiteren Zinsanhebung im ersten Quartal des kommenden Jahres.

Nach oben ging es auch mit südkoreanischen Aktien. "Als zweitgrößter Halbleiterexporteur der Welt profitiert Südkorea von der Ausbreitung der Künstlichen Intelligenz", merkte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank dazu an. "Trotz der robusten Aussichten sind südkoreanische Aktien mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bewertet - 36 Prozent günstiger als der breite Schwellenländerindex."