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Aktien Asien/Pazifik: Überwiegend leichte Gewinne

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien sind am Donnerstag mehrheitlich moderat gestiegen. Damit wiederholte sich die Entwicklung vom Vortag, wobei die chinesischen Börsen erneut nicht mitkamen.

Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda sprach von einer überraschend stabilen Wall Street angesichts der jüngsten Inflationsdaten. "Die Widerstandsfähigkeit der Wall Street deutet darauf hin, dass die US-Aktienmärkte für eine Bärenmarktrallye bereit sein könnten", so Halley. Dies habe die asiatischen Börsen stabilisiert. Vergleichsweise stark schnitt dabei der japanische Handelsplatz ab. Halley führte dies auf die Schwäche des Yen zurück, die der exportorientierten Wirtschaft des Inselstaats hilft. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> zog um 0,62 Prozent auf 26 643,39 Punkte an.

In Australien hätten neue Beschäftigungsdaten von der überhitzten Konjunktur des Landes gezeugt, so Halley. Die Zeichen stünden daher auf weiter steigenden Zinsen. Um so überraschender sei die Schwäche der Landeswährung zum US-Dollar. "Offensichtlich leidet auch der 'Aussie-Dollar' unter einem allgemeinen Rückgang der Risikobereitschaft angesichts wachsender globaler Rezessionssorgen", merkte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Postbank dazu an. "Vor allem die enge Verflechtung mit dem wichtigen Handelspartner China und die Möglichkeit weiterer dortiger Lockdowns dürften ein konjunkturelles Abwärtsrisiko für Australien darstellen." Der S&P/ASX 200 <XC0006013624> schloss 0,44 Prozent fester mit 6650,60 Punkten.

Verhaltener war die Entwicklung in China. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands notierte 0,18 Prozent schwächer mit 4313,55 Zählern. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong gab zuletzt um 0,68 Prozent auf 20 655,77 Punkte nach. Die Sorgen vor Lockdown-Maßnahmen angesichts der rigorosen Corona-Strategie in China lastete damit weiter auf den Börsen des Landes.

Die Schwäche der philippinischen Börse führte Analyst Halley dagegen auf die verschärfte Gangart der Notenbank des Landes zurück. Die Ankündigung einer außerplanmäßigen Zinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte sei um so überraschender erfolgt, als die Währungshüter des Landes bislang einen zurückhaltenden Kurs verfolgt hätten. Zu Abgaben kam es auch in Singapur. Auch dort wurde der geldpolitische Kurs gestrafft.

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