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AKTIE IM FOKUS: Schaeffler überzeugt mit Jahresstart - Vitesco steigt auch

FRANKFURT (dpa-AFX) -Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler DE000SHA0159 hat die Anleger am Dienstag mit seinen Quartalszahlen überzeugt. UBS-Experte Juan Perez-Carrascosa hob die unerwartet hohe Profitabilität sowie den robusten Auftragseingang im Bereich E-Mobilität hervor. Sein Kollege Akshat Kacker von der US-Bank JPMorgan lobte, das starke Ersatzteilgeschäft habe das schwache Industriegeschäft kompensiert. Vom Beifall für die Zahlen profitierte auch der vor der Übernahme durch Schaeffler stehende Antriebsspezialist Vitesco DE000VTSC017.

Die schon zuletzt stabilisierten Schaeffler-Titel sprangen bis auf 6,38 Euro hoch und behaupteten zuletzt ein Plus von 11,8 Prozent auf 6,30 Euro. Damit erreichten wieder das Niveau vom 25. April, also kurz bevor für das Jahr 2023 eine Dividende in Höhe von 45 Cent ausgezahlt wurde. Zudem schafften es die Titel wieder über mehrere charttechnische Durchschnittslinien, die als wichtige Indikatoren für die weitere Kursentwicklung gelten.

Mit Schaeffler in etwa gleichauf lagen am Dienstag die Aktien von Vitesco, die um 12 Prozent auf 71,25 Euro anzogen. Beide Papiere stemmten sich am Dienstag mit den deutlichen Kursgewinnen gegen den schwächlichen Trend in der europäischen Autobranche EU0009658681.

In den vergangenen Monaten war die Kursentwicklung von Schaeffler und Vitesco maßgeblich von einer Übernahmeofferte und einem Fusionsplan bestimmt. Während es für Schaeffler 2024 um bislang 12,6 Prozent bergauf ging und sie damit einen der besseren Plätze im Nebenwerte-Index einnehmen, hat Vitesco in diesem Jahr gut 9 Prozent verloren. Das Übernahmeangebot von Schaeffler, das damals 94 Euro betrug, war im Dezember ausgelaufen.

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Im Februar wurde dann ein Umtauschverhältnis für die Anleger, die noch Vitesco-Aktien besitzen, auf 11,4 Schaeffler-Aktien festgelegt. Gemessen am damaligen Schaeffler-Kurs entsprach dies deutlich weniger als den ursprünglich gebotenen 94 Euro. Ende April wurde dann dem Vertrag zur Verschmelzung beider Unternehmen durch die Schaeffler-Aktionäre zugestimmt. Seither ist die Kursentwicklung beider Aktien eng aneinander gebunden.

Trotz eines schwierigen Umfelds fiel der Ergebnisrückgang von Schaeffler zum Jahresauftakt spürbar geringer aus als befürchtet. Unter dem Strich konnte Chef Klaus Rosenfeld dank Sondereffekten gar einen deutlichen Sprung nach oben vermelden. Der Umsatz ging lediglich wegen negativer Währungseffekte zurück - ansonsten wäre er stabil geblieben. Während es in der Autozulieferung und dem Auto-Ersatzteilgeschäft besser lief, machte die Sparte mit Wälz- und Kugellagern für die allgemeine Industrie wegen der Schwäche in Europa weiter Probleme. An seinen Jahreszielen hält das Unternehmen fest.