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AKTIE IM FOKUS: Platzierung belastet DHL - Händler: Bund weiter verkaufen

FRANKFURT (dpa-AFX) -Eine Aktienplatzierung durch den Bund als Großaktionär hat am Mittwoch den Kurs der DHL Group DE0005552004 belastet. Ein Kursabschlag von knapp vier Prozent auf 42,66 Euro machte die Papiere zum größten Verlierer im Dax DE0008469008. Zugleich war es der niedrigste Stand seit Ende November.

Die staatliche Förderbank KfW verkaufte am Dienstag 50 Millionen Aktien der Deutschen Post. Der Preis habe bei 43,45 Euro je Stück gelegen, teilte das Institut am späten Dienstagabend mit. Mit den aktuellen Kursverlusten liegen die Aktien noch um 1,8 Prozent unter dem Platzierungspreis. Der Anteil des Bundes sinkt mit der Platzierung von etwa 20,5 auf circa 16,5 Prozent.

Mit dem Teilverkauf durch den Bund steige zwar der Streubesitz und mit diesem auch die Gewichtung im Dax, merkte ein Händler an. "Hätte die Bundesregierung einen größeren Anteil verkauft, hätte man das Ganze aber positiver sehen können". Denn mit 16,5 Prozent sei der Aktienüberhang nach wie vor groß, und angesichts der finanziellen Lage des Bundes sei auch in Zukunft mit weiteren Verkäufen zu rechnen. Diese Aussicht laste gegenwärtig auf den Aktien.