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AKTIE IM FOKUS: Mittelfristziele von T-Mobile US liefern Telekom Rückenwind

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die tags zuvor vorgestellten mittelfristigen Ziele der Telekom-Tochter T-Mobile US <US8725901040> haben am Freitag auch die Aktionäre des Bonner Mutterkonzerns überzeugt. Mit einem Plus von 0,68 Prozent auf 16,33 Euro zählten die Papiere der Deutschen Telekom <DE0005557508> zu den Favoriten im Dax, dem nach seiner Rekordjagd zum Wochenschluss ein wenig die Kraft ausging.

Der Ausblick von T-Mobile US für das Jahr 2026 liege beim operativen Gewinn (Ebitda) sowie beim Mittelzufluss (EFCF) in der Mitte der Spanne deutlich über seinen bisherigen Schätzungen, schrieb Analyst Akhil Dattani von der Bank JPMorgan in einer ersten Reaktion.

Zudem könnten Aktienrückkäufe laut dem US-Konzern 2023 bis 2025 auf bis zu 60 Milliarden US-Dollar steigen, was 38 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von T-Mobile US entspräche. Allein dadurch würde der Anteil der Telekom an dem US-Unternehmen auf 51 Prozent steigen, ohne dass sie Kaufoptionen für 101 Millionen Aktien ziehen müsste.

Die Telekom hält aktuell weniger als die Hälfte der T-Mobile-US-Anteile, hat aber dank einer Stimmrechtsvereinbarung mit dem japanischen Softbank-Konzern die Kontrolle. Die Option auf den Kauf der 101 Millionen Aktien hatte die Telekom im Zusammenhang der Fusion ihrer US-Tochter mit deren kleinerer Rivalin Sprint im vergangenen Jahr erhalten.

In diesem Zusammenhang sieht der JPMorgan-Analyst den Kapitalmarkttag von T-Mobile US auch als positives Signal für den Kapitalmarkttag der Telekom im Mai. Dieser dürfte untermauern, dass die Bonner sich zu einer strukturellen Wachstumsstory gemausert hätten. Der Konzern könnte Umsatz, Gewinne und Dividenden deutlich steigern.

Mit den Kursgewinnen am Freitag setzte die T-Aktie ihre bislang starke Börsenwoche fort. Insgesamt ging es bislang um rund neun Prozent nach oben und damit auch über den Widerstand um die 15,50 Euro, der seit Juni letzten Jahres eine zu hohe Hürde gewesen war. Kräftigen Schub hatte dabei zur Wochenmitte eine optimistische Studie der US-Bank Citigroup verliehen.

Citi-Analyst Georgios Ierodiaconou war da deutlich optimistischer geworden und hatte die Papiere bei einem von 16,00 auf 18,50 Euro angehobenen Kursziel zum Kauf empfohlen. Die Telekom sei zwar in keinem Bereich am besten positioniert, aber in allen Bereichen gut aufgestellt, schrieb der Experte. Er äußerte sich zudem positiv zur Preisentwicklung in Deutschland sowie dem strategischen Wert des Funkturm-Portofolios.