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AKTIE IM FOKUS: Lanxess erholt nach guten Quartalszahlen

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer mehrwöchigen Durststrecke des Lanxess <DE0005470405>-Kurses <DE0005470405> hat sich dieser am Mittwoch etwas erholt. Am Vorabend vorzeitig veröffentlichte Eckdaten zum ersten Quartal kamen an der Börse gut an, der Kurs stieg um knapp zwei Prozent auf 36,40 Euro. In der Spitze legten die Papiere sogar um fast fünf Prozent zu.

Der Chemiekonzern startete überraschend gut in das neue Jahr. Im ersten Quartal dürfte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte gestiegen sein. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) dürfte um knapp ein Drittel zugelegt haben. Damit übertraf Lanxess nach eigenen Angaben die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

"Das gute Ergebnis reiht sich in die der anderen deutschen Chemieunternehmen wie BASF <DE000BASF111>, Wacker Chemie <DE000WCH8881> oder Covestro <DE0006062144> ein, die bereits berichtet haben oder bei welchen wir gute Ergebnisse im ersten Quartal 2022 erwarten", lautete ein erster Kommentar des Analysten Peter Spengler von der DZ Bank. Angesichts der aktuellen geopolitischen Risiken könne der positive Trend allerdings ins Stocken geraten. Mit Blick auf die Auftragslage gebe es dafür aber noch keine Anzeichen.

Oliver Schwarz von Warburg Research wies darauf hin, dass Lanxess im Auftaktquartal dieses Jahres noch etwas profitabler agiert habe als im ersten Quartal 2021. "Wir erachten dies als Hinweis, dass Lanxess die gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik großteils zeitnah auf die Kunden überwälzen konnte". Die Aktien seien weit unter dem historischen Durchschnitt bewertet und handelten mit einem hohen Abschlag zu denen vergleichbarer Unternehmen. Das sei nicht gerechtfertigt.

Der Lanxess-Kurs war in den Tagen nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine um bis zu 30 Prozent eingebrochen auf gut 33 Euro. Das war der tiefste Stand seit etwa zwei Jahren. Anschließend hatten sich die Anteile bis Ende März wieder bis auf 44 Euro erholt. In den vergangenen Wochen gerieten sie dann wieder unter Druck.

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