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AKTIE IM FOKUS: Anleger honorieren weiter die Batteriestrategie von BASF

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die BASF <DE000BASF111>-Aktien haben sich am Dienstag mit klaren Gewinnen gegen den schwächelnden Gesamtmarkt gestemmt. Mit einem Plus von rund 1,4 Prozent gehörten sie gegen Mittag zu den Favoriten im Dax <DE0008469008>. Generell standen die Chemiewerte aus dem deutschen Leitindex bei den Anlegern hoch im Kurs - Covestro <DE0006062144> etwa führten mit einem Aufschlag von knapp zweieinhalb Prozent den Index an. Evonik <DE000EVNK013> im MDax <DE0008467416> konnten sich noch mit einem dünnen Plus im schwachen Gesamtmarkt behaupten.

Mit den aktuellen Gewinnen bauen die BASF-Papiere ihren Vorsprung vom Vortag nach der Präsentation ihrer konkretisierten Batterie- und Chinastrategie aus, die dem Chemiekonzern Milliardenumsätze bringen soll.

Noch in der vergangenen Woche waren die Papiere auf ein Tief seit Dezember gerutscht, von den Verlusten haben sie sich inzwischen aber wieder komplett erholt. Nach dem Sprung bereits zurück über die 21-Tage-Linie kratzen sie nun am Dienstag an der 50-Tage-Linie für den Mittelfristrend. Von Werten klar über 70 Euro wie im Frühjahr sind die Papiere aber noch entfernt.

Nach Einschätzung der Autoren der Bernecker-Börsenbriefe bleibt BASF ein Kauf. Der strategische Vorstoß nach China stelle das Geschäftsmodell auf eine breitere, zukunftssicherere Basis. Den Bereich um 58/60 Euro sehen sie als widerstandsfähige Unterstützungszone etabliert, das verbleibende Abwärtsrisiko sei zu vernachlässigen, hieß es.

Auch die DZ Bank bleibt optimistisch und rät bei einem fairen Wert von 85 Euro je Aktie nach wie vor zum Kauf der Papiere. Die Megatrends "Wohlstand in Schwellenländern" und "weltweiter demografischer Wandel" trieben das Geschäft mit Klinischer Ernährung, schrieb Analyst Peter Spengler in einer aktuellen Branchenstudie. Dieses sei bei BASF ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette. Auch ansonsten seien die Ludwigshafener bereits gut aufgestellt. Die jüngst vorgenommenen Veräußerungen von Unternehmensteilen verbesserten die Bilanz und reduzierten die Anfälligkeit in Bezug auf Schwankungen der Öl- und Gaspreise.

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