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AKTIE IM FOKUS 2: Teamviewer mit Rekordtief - Prognosesenkung wirkt nach

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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Schockwirkung der Gewinnwarnung vom Vortag wirkt bei Teamviewer <DE000A2YN900> am Donnerstag nach: Die Papiere des Anbieters von Software für Fernwartungs- und Videokonferenzen rutschten mit 16 Euro auf ein weiteres Rekordtief. Der einstige Corona-Profiteurs verlor damit im laufenden Jahr 63 Prozent, seit dem Höchststand im Juli 2020 sind es inzwischen gar 70 Prozent.

Die meisten Analysten, die der Aktie in der Talfahrt mit Empfehlungen die Stange hielten, korrigierten ihre Einschätzungen der Papiere auch jetzt nicht, sondern schraubten nur an ihren Kurszielen. Die Ausnahmen bildeten die Experten der UBS, der tags zuvor bereits in der ersten Reaktion seine Einstufung unter Beobachtung gestellt hatte, und Oddo BHF mit einer Abstufung am Morgen.

Oddo-Experte Florian Treisch sieht durch die in ihrem Ausmaß überraschende Warnung den Kern der Anlagestory in Frage gestellt. Er strich seine Empfehlung, stampfte das Kursziel gleichwohl nur auf 21 Euro ein und bleibt damit noch weit über dem aktuellen Kursniveau.

Hannes Leitner von der UBS erbat sich tags zuvor Zeit, um die Lage neu zu beurteilen. Das Wachstum der fakturierten Umsätze (Billings) habe neben den Markterwartungen auch die eigenen Ziele im dritten Quartal erneut verfehlt, so seine erste Reaktion am Mittwochnachmittag, wie auch das Abonnentenwachstum.

Ein Händler betonte indes, dass Teamviewer mit der Warnung viel Vertrauen bei den Anleger zerstört habe und es mehrere Quartale dauern dürfte, bis sich das ändere.

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