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AKTIE IM FOKUS 2: Hoffnung bei Boeing auf Ende des 737-Max-Flugverbots steigt

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(durchgehend aktualisiert)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Anleger sind am Freitag bei Boeing wegen eines Lichtschimmers beim Krisenflieger 737 Max plötzlich mutig geworden. Die Papiere des Flugzeugbauers und Rüstungskonzerns waren vom Start weg führend im Dow Jones Industrial, der im Verlauf zusehends stärker ins Plus vordrang. Boeing derweil toppten den Dow-Anstieg um zuletzt ein Prozent, indem sie ihre Gewinne auf zuletzt 5,8 Prozent ausbauten. Sie erholten sich damit von ihrem am Vortag erreichten Tief seit Anfang Juni.

Zuerst stützten ermutigende Aussagen der europäischen Flugsicherheitsbehörde zum Krisenjet 737 Max am Freitag die Aktien. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, wurde aus dem Umfeld der Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) gegenüber französischen Reportern die Aussage getroffen, dass die eigenen Sicherheitsüberprüfungen des Flugzeugtyps im November abgeschlossen werden könnten.

Dies machte neue Hoffnung, dass die Aufhebung des anhaltenden Flugverbots für diese Jets durch die US-Behörde FAA zum Jahresende vielleicht doch noch realistisch ist. Dies verdichtete sich später mit einer Meldung, dass der Chef der FAA in der kommenden Woche selbst für einen Testflug in das Flugzeug steigen werde. Das Vorhaben solle das Vertrauen der US-Behörde in den Krisenjet untermauern, hieß es. In der Folge von zwei Unfällen müssen die Flieger schon seit März 2019 am Boden bleiben./tih/fba

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