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AKTIE IM FOKUS 2: CTS Eventim erholt sich vom Quartalszahlen-Kursrutsch

·Lesedauer: 2 Min.

(Neu: Verluste deutlich reduziert nach Commerzbank-Kaufempfehlung)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von CTS Eventim <DE0005470306> haben am Donnerstag ihre mächtigen Anfangsverluste deutlich reduziert. Im frühen Handel litten sie schwer unter den Pandemie-Leiden, die dem Konzertveranstalters und Tickethändlers im ersten Quartal weiter zusetzten. Der Kurs sackte zeitweise um 7 Prozent bis nahe an die 50-Euro-Marke ab und erreichte so ein Tief seit Mitte April. Nach dem Mittag griffen die Anleger aber ermutigt von einer Kaufempfehlung der Commerzbank wieder zu. Zuletzt reduzierte sich das Minus mit 53,82 Euro auf nur noch 0,7 Prozent.

Ausgefallene Konzerte und Events wegen der Pandemie machten dem Unternehmen im ersten Quartal weiter stark zu schaffen. In den ersten drei Monaten des Jahres brach der Umsatz um knapp 90 Prozent ein. Operativ musste CTS Eventim einen Verlust hinnehmen.

Ein Händler bezeichnete das Zahlenwerk in einer ersten Reaktion als "wie erwartet düster". Volker Bosse von der Baader Bank sprach von einem erwarteten scharfen Umsatz- und Gewinnrückgang, gleichwohl sei beides noch ausgeprägter gewesen als von ihm gedacht. Erschwert wurde die Analyse davon, dass es laut Händlern keinen verlässlichen Analystenkonsens gab.

Der Kursrutsch am Donnerstag zeigt auch, dass den Anlegern die unsichere Perspektive weiter negativ aufstößt. CTS verzichtete angesichts der Unsicherheiten, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, weiter auf einen Ausblick. Ein Händler zeigte sich aber zuversichtlich, dass das Schlimmste nun vorüber sein könnte. "Der Nachrichtenfluss über die Aufhebung von Lockdown-Maßnahmen in den kommenden Wochen und Monaten könnte die Aktie ab sofort unterstützen", so der Börsianer.

Diese Gedanken trieben auch den Analysten Andreas Riemann von der Commerzbank um. Das Schlimmste sei nach dem erwartungsgemäß schwachen ersten Quartal vorbei für den Tickethändler, schrieb er in einer Studie, die zur Mittagszeit die Runde machte. Er argumentierte damit für seine nun ausgesprochene "Buy"-Empfehlung mit einem Kursziel von 64 Euro. Er lobte die Kostenkontrolle und hält das Unternehmen für finanziell stabil.

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