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AKTIE IM FOKUS 2: Bayer auf tiefstem Stand seit 2011 - Anleger verlieren Glauben

·Lesedauer: 1 Min.

(neu: Kurs, Analysten und mehr Details)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Der Schock über den schwachen Ausblick von Bayer <DE000BAY0017> für 2021 hat sich auch am Freitag nicht gelegt: Zum Wochenausklang weiteten die Papiere ihren 13-prozentigen Kursrutsch vom Donnerstag zeitweise um über fünf Prozent aus. Als einziger Dax-Titel <DE0008469008> sackten sie mit 43,87 Euro unter das Tief des Corona-Crashs vom März. Die 29 anderen Werte im Leitindex haben die Crash-Verluste zumindest deutlich eingedämmt - Bayer-Papiere befinden sich dagegen auf dem tiefsten Niveau seit 2011.

Erst die noch nicht bewältigten Glyphosat-Rechtskonflikte, dann die schwachen Geschäftsaussichten - bei den Anlegern ist die Aktie zunächst unten durch. Angesichts der aktuellen Lage sei es "eigentlich ein Unding", dass erst jüngst der Vertrag mit dem Vorstandschef Werner Baumann langfristig verlängert worden sei, sagte ein Börsianer. Seit Baumann im Mai 2016 die Konzernführung übernommen hat, hat sich der Kurs der Bayer-Aktie in etwa halbiert.

Von Analystenseite blieb es am Freitag zwar recht ruhig, sie hatten allerdings bereits am Vortag prompt und klar Stellung bezogen. Ob HSBC, Citigroup, Commerzbank oder Bryan Garnier - auf die Aktie hagelten Abstufungen regelrecht ein. Obendrein setzten die Experten von Kepler Cheuvreux ihre Bewertung gleich ganz aus. Die Markterwartungen hatten sich als viel zu optimistisch erwiesen.

Bei aller Enttäuschung erinnerte Analyst Alistair Campbell vom Broker Liberum nun allerdings daran, dass "nicht alles schlecht sei", und verwies auf das Consumer-Health-Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Anteil am operativen Konzernergebnis sei zwar vergleichsweise gering, das Wachstum hier aber ordentlich. Und ja, die Aktien seien attraktiv für Anleger, aber es werde lange Zeit brauchen, verlorenes Vertrauen wiederzuerlangen, so Campbell./ag/ajx/jha/

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