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Airbus verzichtet auf Lithium-Ionen-Batterien

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Hamburg (dapd). Der europäische Flugzeugkonzern Airbus geht nach dem Dreamliner-Debakel von Boeing (NYSE: BA - Nachrichten) auf Nummer sicher und verzichtet bei seinem neuen Langstreckenjet A350 auf Lithium-Ionen-Batterien. Der Boeing 787 Dreamliner darf nach einem Behördenverbot nicht mehr fliegen, weil in zwei Fällen die neuartigen Lithium-Ionen-Batterien an Bord gebrannt hatten.

"Um den Zeitplan für die A350 zu schützen, setzen wir jetzt auf bewährte Technik", sagte ein Airbus (Paris: NL0000235190 - Nachrichten) -Sprecher am Freitag in Hamburg und kündigte den Einbau klassischer Nickel-Cadmium-Energiespeicher an. Der A350 soll im Sommer 2013 zu seinem Erstflug starten und ab der zweiten Jahreshälfte 2014 an die Kunden ausgeliefert werden.

Airbus hatte zunächst auch mit den modernen Batterien geplant, schwenkt nun aber um. Langfristig hält sich Airbus die Möglichkeit offen, doch Lithium-Ionen-Zellen einzubauen, die leichter und leistungsfähiger sind als die alte Technik.

Airbus erklärte, beim A350 sei das zusätzliche Gewicht durch den Wechsel zu Nickel-Cadmium-Batterien niedrig. Die Flugleistungen änderten sich nicht. Der A350 ist das Konkurrenzmodell von Airbus zum Dreamliner, der ein Verkaufsschlager für Boeing ist.

In zwei Fällen waren in den vergangenen Wochen neuartige Lithium-Ionen-Batterien im Dreamliner in Brand geraten: Anfang Januar fing eine Batterie an Bord auf dem Flughafen von Boston Feuer. Eine Woche später musste eine 787 in Japan wegen Rauchs aus der überhitzten Batterie notlanden. Kurz danach wurden die 50 bislang ausgelieferten Maschinen weltweit mit einem Startverbot belegt. In den Batterien hatte es offenbar Kurzschlüsse gegeben.

dapd

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