Deutsche Märkte öffnen in 3 Stunden 31 Minuten
  • Nikkei 225

    29.488,44
    -175,06 (-0,59%)
     
  • Dow Jones 30

    31.535,51
    +603,14 (+1,95%)
     
  • BTC-EUR

    40.648,72
    +1.647,68 (+4,22%)
     
  • CMC Crypto 200

    978,84
    +50,61 (+5,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.588,83
    +396,48 (+3,01%)
     
  • S&P 500

    3.901,82
    +90,67 (+2,38%)
     

Airbus erhält Großauftrag für drei Module für 'Orion'-Raumkapsel

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/BREMEN (dpa-AFX) - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus <NL0000235190> hat den Auftrag zum Bau drei weiterer Servicemodule für die bemannte US-Raumfahrtmission "Orion" erhalten. Der Vertrag habe ein Volumen von rund 650 Millionen Euro, sagte der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) Jan Wörner in einer Online-Veranstaltung am Dienstag. "Das ist ein wichtiger Schritt für die Esa und Europa." Orion ist das Raumfahrzeug der NASA, das im Rahmen des Artemis-Programms Astronautinnen und Astronauten zum Mond und zum sogenannten Lunar Gateway, einer geplanten Raumstation, bringen soll.

Die Module sollen in Bremen gebaut werden, Komponenten kommen auch aus Unternehmen anderer europäischer Länder. Das Unternehmen hat bereits einen ersten Vertrag für den Bau von drei Service-Modulen. "Europa ist in ein neues Jahrzehnt der Erforschung eingetreten. Der Bau von sechs europäischen Orion-Service-Modulen ist ein Projekt wie kein anderes", betonte Andreas Hammer, Leiter von Space Exploration bei Airbus, laut Mitteilung.

Artemis I ist der erste unbemannte Orion-Testflug mit einem europäischen Servicemodul und soll im Jahr 2021 starten. Später sollen dann im Rahmen von Artemis II die ersten Astronauten um den Mond und zurück zur Erde fliegen. Bis 2024 will Artemis III dann mit Astronauten auf dem Mond landen. Die nun in Auftrag gegebenen ESM sollen dann bei den folgenden Missionen eingesetzt werden.

"Was eine Frage sein könnte, ist das Datum 2024, an dem der erste Amerikaner wieder auf dem Mond ist, wie es immer so schön heißt", sagte Wörner in einer Telefonkonferenz für Journalistinnen und Journalisten. "Das könnte nicht machbar sein. Aber das sollte für uns alle kein Problem sein." Die Hoffnung sei, so Wörner, dass künftig Generationen europäischer Astronauten Teil dieses Projekts sein können.

Das knapp 13 Tonnen schwere Servicemodul stellt als Herzstück des neuen Orion-Raumschiffs kritische Funktionen wie das Antriebssystem bereit. Es kann zudem Verbrauchsmaterialien transportieren, die die Astronauten zum Überleben benötigen.