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Air France streicht tausende Flüge wegen Coronavirus

Der Sitz von Air France-KLM in Paris

Nach der Lufthansa will auch Air France-KLM tausende Flüge wegen des neuartigen Coronavirus streichen. Im März sollen 3600 Verbindungen wegfallen, wie die französisch-niederländische Gruppe am Dienstag in Paris mitteilte. Besonders betroffen sind Flüge nach China und Italien.

Air France streicht demnach 25 Prozent ihrer europäischen Verbindungen, 13 Prozent auf der Langstrecke und 17 Prozent in Frankreich. KLM sehe ähnliche Ausfälle bei Langstreckenflügen vor.

Seit Wochenbeginn hat Air France Flüge nach Italien wegen der dortigen Reisebeschränkungen um die Hälfte reduziert. Große Städte in Asien wie Peking, Schanghai und Hongkong werden bis vorerst Ende März nicht angeflogen. Im Februar gingen die Passagierzahlen demnach um 0,5 Prozent zurück.

Zuvor hatte bereits die Lufthansa den Wegfall von bis zu 50 Prozent ihrer Flüge angekündigt. Damit will sie die finanziellen Folgen abmildern, die durch Buchungsrückgänge entstanden sind.