Suchen Sie eine neue Position?

AIG schließt sich Klage gegen US-Regierung nicht an

New York (dapd). Die Versicherungsgesellschaft AIG wird sich nun doch nicht einer Schadenersatzklage seiner Aktionäre gegen die US-Regierung anschließen. Der mögliche Schritt hatte den Zorn von Steuerzahlern und Politikern erregt, da das Unternehmen auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 mit einer Milliardenspritze der öffentlichen Hand gerettet worden war. AIG-Chef Maurice Greenberg hatte die Bedingungen der 182 Milliarden Dollar teuren Staatshilfe als unfair gegenüber den Anteilseignern kritisiert und die Regierung in Washington daraufhin verklagt. Am Mittwoch wurde nun bekannt, dass AIG seinerseits auf rechtliche Schritte verzichtet.

Ohne die Kapitalspritze wäre die Versicherungsgesellschaft in der Krise wohl implodiert, da sie sich tief in riskante Immobiliengeschäft verstrickt hatte. Ein US-Kongressabgeordneter hatte die Unternehmensführung daher mit den Worten "Denkt nicht einmal daran!" vor einer Klage gewarnt.

© 2013 AP. All rights reserved