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Agile Robots wird zum ersten Roboter-Einhorn Deutschlands

·Lesedauer: 4 Min.
Eine Roboter-Hand von Agile Robots.
Eine Roboter-Hand von Agile Robots.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Agile Robots, ein bayerisches KI-Jungunternehmen, ist das erste Roboter-Einhorn Deutschlands. Das Startup erhält in einer neuen Finanzierungsrunde 186 Millionen Euro und wird dabei mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet (850 Millionen Euro). Der größte Teil der neuen Risikofinanzierung kommt vom japanischen Investor Softbank. Daneben beteiligten sich unter anderem Abu Dhabi Royal Group, Hillhouse Ventures und Sequoia Capital China sowie strategische Investoren wie Xiaomi und ehemalige Führungskräfte des Apple-Zulieferers Foxconn. Neben dem Hauptsitz in München hat Agile Robots einen Firmensitz in Peking.

Agile Robots entwickelt Software und Hardware für Roboter-Hände, die in der Industrie zum Einsatz kommen. Die Milliardenbewertung ist beeindruckend, denn erst vor drei Jahren wurde das forschungs- und ingenieurgetriebene Unternehmen von Zhaopeng Chen und Peter Meusel aus dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum ausgegliedert. [Mehr bei Handelsblatt und The Information]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Wahlkampf ohne Instagram-Posts? Das ist heute undenkbar. Das Berliner Startup Civical erleichtert Politikern mit seiner Software Social-Media-Aktivitäten. „Wir sind das erste Unternehmen, das eine Social-Media-Management-Software speziell für Politiker und Politikerinnen entwickelt hat“, sagt Gründer Jochen König. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Facebook bringt eine smarte Brille zusammen mit Ray-Ban auf den Markt. Der Konzern stellte am Donnerstag die Brille „Ray-Ban Stories“ vor, mit der man Fotos und Videos aufnehmen kann. Außerdem kann man damit auch Anrufe entgegennehmen oder Podcasts hören. In den Brillenbügeln sind zwei Lautsprecher eingebaut. Im Gegensatz zu der gescheiterten Brille von Google verfügt die Ray-Ban-Brille von Facebook nicht über einen Monitor. Vorerst wird die Brille nur in Australien, den USA, Kanada, Irland, Italien und Großbritannien angeboten. [Mehr bei Axios, Bloomberg, Handelsblatt und Wall Street Journal]

Die Ukraine ist das fünfte Land, das Grundregeln für den Kryptowährungsmarkt festgelegt hat. In einer fast einstimmigen Abstimmung hat das ukrainische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Kryptowährungen legalisiert und reguliert. Diese Woche hat El Salvador als erstes Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Vor zwei Wochen verabschiedete Kuba ein Gesetz zur Anerkennung und Regulierung von Kryptowährungen. Im vergangenen Monat schlugen die USA in ihrem Infrastrukturgesetz Regeln für Krypto vor. Auch in Deutschland regelt ein neues Gesetz die Investitionen bei den Kryptowährungen. [Mehr bei CNBC]

Amazon will seinen 750.000 amerikanischen Mitarbeitern 100 Prozent der Studiengebühren bezahlen. Der E-Commerce-Konzern folgt damit dem Beispiel anderer großer US-Unternehmen, die Bildungsleistungen oder mehr Lohn in Aussicht stellen, um Mitarbeiter anzuwerben. Ab Januar will Amazon nach 90 Tagen Beschäftigung die Kosten für Studiengebühren und Lehrbücher für Mitarbeiter in seinem Betriebsnetzwerk übernehmen. Die Regelung betrifft Mitarbeiter des weitläufigen Netzwerks von Lagerhäusern und Distributionszentren von Amazon. [Mehr bei CNBC und Wall Street Journal]

China setzt die Zulassung neuer Online-Spiele aus. Das Land wolle so die Spielsucht junger Leute eindämmen, schreibt die Zeitung „South China Morning Post“. Dies sei bei einem Treffen zwischen den chinesischen Behörden und den Unternehmen Tencent und Netease vereinbart worden. Bereits im August hatte die chinesische Regierung Einschränkungen bei Online-Spielen für Minderjährige angekündigt: Unter 18-Jährige dürfen jeden Freitag sowie an Wochenenden und Feiertagen nur noch eine Stunde Online-Spiele spielen. [Mehr bei Handelsblatt]

Investitionen: Whatnot, ein Startup aus Los Angeles, bekommt neues Kapital im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar. Es ist die dritte Finanzierungsrunde in diesem Jahr für das Live-Shopping-Startup, das damit seine Bewertung gegenüber der letzten Runde verdreifacht und die Marke von einer Milliarde Dollar knackt. Byju, ein indisches Online-Bildungs-Startup, das im kommenden Jahr den IPO plant, sammelt zwischen 400 und 600 Millionen US-Dollar. Damit könnte Byju einen Wert von bis zu 21 Milliarden Dollar erreichen. Der Börsengang zielt darauf ab, das Unternehmen auf bis zu 50 Milliarden US-Dollar zu bewerten. JPMorgan, die größte amerikanische Bank, erwirbt Infatuation, eine Website für Restaurant- und Barempfehlungen und Veranstaltungen. Die Einzelheiten des Deals wurden nicht bekannt. [Mehr bei The Information, Bloomberg und Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Gorillas steht in dieser Woche einigen seiner Fahrerinnen und Fahrer vor Gericht gegenüber. Zwölf Kuriere wehren sich mit einer Klage dagegen, dass ihre einjährigen Arbeitsverträge mit dem Berliner Lieferdienst in Kürze auslaufen sollen. Einige von ihnen engagieren sich für Betriebsratswahlen. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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