Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 37 Minute
  • DAX

    15.772,88
    +173,65 (+1,11%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.226,55
    +38,24 (+0,91%)
     
  • Dow Jones 30

    35.836,87
    +95,72 (+0,27%)
     
  • Gold

    1.793,10
    -13,70 (-0,76%)
     
  • EUR/USD

    1,1612
    -0,0003 (-0,02%)
     
  • BTC-EUR

    53.716,93
    -1.029,86 (-1,88%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.499,84
    -5,31 (-0,35%)
     
  • Öl (Brent)

    83,46
    -0,30 (-0,36%)
     
  • MDAX

    35.164,57
    +315,55 (+0,91%)
     
  • TecDAX

    3.861,56
    +34,71 (+0,91%)
     
  • SDAX

    17.100,99
    +210,64 (+1,25%)
     
  • Nikkei 225

    29.106,01
    +505,60 (+1,77%)
     
  • FTSE 100

    7.268,35
    +45,53 (+0,63%)
     
  • CAC 40

    6.762,52
    +49,65 (+0,74%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.320,27
    +93,56 (+0,61%)
     

Afghanistan-Einsatz kostete mehr als 17,3 Milliarden Euro

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der 20 Jahre dauernde Einsatz deutscher Soldaten und Entwicklungshelfer in Afghanistan hat nach Angaben der Bundesregierung mehr als 17,3 Milliarden Euro gekostet. Den weitaus größten Posten machte dabei das Militär aus. "Für die Beteiligung der Bundeswehr an den Einsätzen "International Security Assistance Force" (ISAF), "Operation Enduring Freedom" (OEF) und der "Resolute Support Mission" (RSM) in Afghanistan wurden durch den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung von 2001 bis zum 31. August 2021 insgesamt rund 12,3 Milliarden Euro an einsatzbedingten Zusatzausgaben geleistet", heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Die Antwort lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Das Auswärtige Amt gab demnach rund 2,48 Milliarden Euro für sogenannte projektbezogene Personal- und Sachkosten aus. Diese Summe beinhaltet nicht Personal- und Betriebskosten des Auswärtigen Amtes, wie sie also im regulären diplomatischen Betrieb sowieso entstehen. Das Entwicklungsministerium stellte binnen 20 Jahren rund 2,46 Milliarden Euro in Afghanistan zur Verfügung. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gab in zwei Jahrzehnten 33 Millionen Euro aus.

Angaben zu den Ausgaben des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Afghanistan wurden als geheim eingestuft. "Eine Offenlegung der entsprechenden Informationen würde die Aufgabenerfüllung des Bundesnachrichtendienstes stark beeinträchtigen, was wiederum die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder ihren Interessen schweren Schaden zufügen könnte", teilte die Bundesregierung dazu mit. Mit Hinweis darauf stuft die Bundesregierung auch als Verschlusssache ein, welche mit deutschem Geld aufgebaute Infrastruktur nun von den Taliban genutzt wird.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.