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Affäre Vinicius: FC Valencia will gegen "ungerechte" Stadionsanktion Berufung einlegen

Der FC Valencia wird gegen die teilweise Schließung seines Stadions Berufung einlegen und hat die Strafe als "ungerecht und unverhältnismäßig" bezeichnet. Sie ist die Folge von rassistischen Beschimpfungen gegen Real Madrids Stürmer Vinicius Junior in einem spanischen Ligaspiel am vergangenen Sonntag.

Der spanische Fußballverband verhängte am späten Dienstag gegen Valencia eine Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro und sperrte einen Teil des Mestalla-Stadions für fünf Spiele. Das ist die härteste Strafe, die je in Spanien gegen einen Verein wegen Rassismus verhängt worden ist.

Mit der Strafe reagierten spanische Fußballfunktionäre und Behörden wohl auch auf die massenhaft demonstrierte Solidarität für Vinícius.

Der Brasilianer ist seit seiner Ankunft in Spanien vor fünf Jahren wiederholt rassistisch beleidigt worden, und hat in sein Gastland als "bekannt für seinen Rassismus" bezeichnet .

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Der FC Valencia hat sich darüber beschwert, dass man ihm vor der Entscheidung keine Gelegenheit zur Verteidigung gegeben habe.

Zugleich erklärte der Verein, man arbeite mit den Behörden zusammen, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Gegen einen Fan, der an dem Vorfall beteiligt war, ist bereits eine lebenslange Sperre verhängt worden.

Die spanische Polizei hat unterdesseb sieben Männer im Zusammenhang mit verschiedenen rassistischen Vorfällen festgenommen, die sich gegen Vinicius Junior richteten.

Fans wurden schon früher wegen Verbalattacken auf Vinícius mit Geldstrafen und Verboten belegt, aber bisher wurde in Spanien noch nie jemand wegen rassistischer Beschimpfungen eines Spielers vor Gericht gestellt. Das könnte sich nun ändern.