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AfD-Chef gegen Lieferung modernster Waffen an Ukraine

BERLIN (dpa-AFX) - Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla lehnt ukrainische Forderungen nach modernsten Waffen aus Deutschland und weiteren Finanzhilfen strikt ab. "Die Bundesrepublik Deutschland braucht ihre modernsten Waffen zur Landesverteidigung und kann sie nicht entbehren", erklärte Chrupalla am Sonntag in Berlin mit Blick auf Forderungen des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk. Es sei "widersinnig", an eine Kriegspartei Waffen zu liefern und somit selbst als Partei in den Krieg einzutreten, wenn man dann nicht einmal sein eigenes Land verteidigen könne. Es müsse verhindert werden, dass sich der Ukraine-Krieg zu einem Krieg zwischen der Nato und der Atommacht Russland ausweite, mahnte der AfD-Chef.

Melnyk hatte in der "Bild am Sonntag" darauf hingewiesen, dass die von der Bundesregierung zugesagten Gepard-Panzer schon 40 Jahre alt seien. Doch um Russland zu besiegen, "brauchen wir modernste deutsche Waffen", sagte der Botschafter. Auch bei den zugesagten Finanzhilfen für die Aufrüstung seines Landes sieht Melnyk Luft nach oben. "Eine Milliarde Euro Hilfe für die Ukraine klingt viel. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass das gerade beschlossene Entlastungspaket der Bundesregierung für die Deutschen 15 Milliarden Euro beträgt."

Dazu sagte Chrupalla, die Bürger würden entlastet, weil sie wegen der Teuerung kaum noch ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. Es gebe keinen Grund, warum sie der Ukraine einen Zehnt entrichten sollten. "Unsere humanitäre Pflicht besteht darin, die Notleidenden dort mit Hilfsgütern wie Medizin zu unterstützen. An militärischem Material oder Beistand schulden wir der Ukraine überhaupt nichts. Wir haben keine Bündnisverpflichtungen und dürfen uns nicht in ein solches Bündnis drängen lassen", warnte der AfD-Chef.

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