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Wieder Abreißvisier im Kühler - diesmal bei VR46-Pilot Vietti

Mario Fritzsche
·Lesedauer: 2 Min.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen sah sich ein Teilnehmer der Motorrad-Weltmeisterschaft aufgrund eines unglücklichen Zwischenfalls um ein besseres Ergebnis gebracht. Denn beim Moto3-Rennen zum Teruel-Grand-Prix im Motorland Aragon passierte Celestino Vietti am Sonntag das Gleiche, was MotoGP-Pilot Jack Miller beim Emilia-Romagna-Grand-Prix in Misano passiert war.

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Wie Miller in Misano, so fing sich Vietti im Motorland Aragon während des Rennens ein auf der Strecke liegendes Abreißvisier ein. Dieses verstopfte den Kühler seiner VR46-KTM, woraufhin der Italiener aus dem Kampf um Sieg und Podium herausfiel.

"Nach einem großartigen Start und einem echt schwierigen Rennen hatte Celestino in den letzten Runden das Pech, dass die Wassertemperatur seiner Maschine dramatisch in die Höhe ging und damit Performance verloren ging", erklärt VR46-Teammanager Pablo Nieto. Das Team bestätigt in einer Stellungnahme: "Im Kühler steckte ein Abreißvisier."

Vietti, der von P3 ins Rennen gegangen war und am Ende immerhin noch Fünfter wurde, trägt den unglücklichen Punkteverlust mit Fassung. Er weiß, dass das Problem auch zum Ausfall hätte führen können: "Ich bin mit dem fünften Platz zufrieden. Das Bike war gut vorbereitet und wir waren konkurrenzfähig. Auf den letzten Runden hatte ich Probleme, aber wir kennen den Grund. Aufgeben kommt nicht in Frage."

In der Moto3-Gesamtwertung 2020 hat Vietti als Dritter nun 20 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Albert Arenas, der für das Aspar-Team fährt. Auf den Tabellenzweiten Ai Ogura (Team Asia), der seiner starken Form aus der ersten Saisonhälfte seit Wochen hinterher fährt, weist Vietti nur noch einen Punkt Rückstand auf. Allerdings ist ihm Leopard-Pilot Jaume Masia, der beide Aragon-Rennen gewonnen hat, bis auf vier Punkte auf den Pelz gerückt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.