Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 27 Minuten
  • DAX

    15.444,00
    +123,12 (+0,80%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.226,95
    +17,64 (+0,42%)
     
  • Dow Jones 30

    34.156,69
    +265,67 (+0,78%)
     
  • Gold

    1.889,20
    +4,40 (+0,23%)
     
  • EUR/USD

    1,0734
    +0,0003 (+0,03%)
     
  • BTC-EUR

    21.551,74
    -26,55 (-0,12%)
     
  • CMC Crypto 200

    534,30
    +8,35 (+1,59%)
     
  • Öl (Brent)

    78,08
    +0,94 (+1,22%)
     
  • MDAX

    29.471,68
    +292,65 (+1,00%)
     
  • TecDAX

    3.327,98
    +27,10 (+0,82%)
     
  • SDAX

    13.476,11
    +246,35 (+1,86%)
     
  • Nikkei 225

    27.606,46
    -79,01 (-0,29%)
     
  • FTSE 100

    7.913,63
    +48,92 (+0,62%)
     
  • CAC 40

    7.165,88
    +33,53 (+0,47%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.113,79
    +226,34 (+1,90%)
     

Abfindung: Richtiger Auszahlungstermin mindert Steuerlast

Saarbrücken (dpa/tmn) - Haben sie die Wahl, sollten Arbeitnehmer Abfindungen in dem Jahr mit den mutmaßlich geringeren sonstigen Einkünften auszahlen lassen. Darauf weist die Arbeitskammer des Saarlandes in ihrem Magazin «AK-Konkret» (Ausgabe 6/2022) hin. Denn Abfindungen sind in voller Höhe steuerpflichtig. Durch die geschickte Bestimmung des Auszahlungszeitpunkts bleibt von dem Geld am Ende mehr übrig.

Abfindungen werden zunächst vom Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Auszahlung in der individuellen Steuerklasse versteuert. Bei der Einkommenssteuerveranlagung erfolgt die endgültige Besteuerung, hier werden die gesamten Einkünfte des Kalenderjahres berücksichtigt. Je niedriger der Gesamtbetrag, desto niedriger die Steuerlast.

Der Auszahlungszeitpunkt ist in der Regel frei verhandelbar. Es lohnt sich daher für den Arbeitnehmer, sich im Vorhinein Gedanken zu machen, wann der steuerlich beste Zeitpunkt für die Auszahlung ist.