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Aberdeen liquidiert offenen Immofonds

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Jetzt hat es den nächsten Immobilienfonds erwischt: Die Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH hat die Verwaltung des offen Immobilienfonds Degi German Business (ISIN:DE000A0J3TP7) zum 20. November (Xetra: A0Z24E - Nachrichten) 2015 gekündigt und wird ihn in eine geordnete Auflösung überführen. Am 1. Dezember 2006 war der Fonds erfolgreich für institutionelle Investoren aufgelegt worden. Mit der geordneten Auflösung will Aberdeen die Gleichbehandlung aller Anleger unabhängig vom investierten Volumen sicherstellen. Vorgesehen sind nach Angaben der Gesellschaft zwei Auszahlungen jährlich. Diese sollen halbjährlich, erstmals im April 2013 erfolgen. Noch im Februar 2009 bewertete die unabhängige Ratingagentur Scope den Immobilienfonds mit einem AA-minus-Rating und bis Juni 2010 lag die Rendite bei durchschnittlich 4,2 Prozent jährlich. „Aber auch der Degi German Business wurde von der Finanzkrise getroffen, als ab Ende 2008 die internationalen Finanz- und Immobilienmärkte einbrachen“, gibt Aberdeen in einer offiziellen Stellungnahme bekannt.Der Fonds wurde bereits am 30. November 2010 geschlossen. Als Grund gab Aberdeen Rückgabeankündigungen an, die mit der verfügbaren Liquidität kurzfristig nicht hätten bedient werden können. „Die Fondskonzeption hatte zur Performanceoptimierung von Anfang an eine im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben vergleichsweise niedrige Liquiditätsquote vorgesehen“, heißt es aus dem Unternehmen.Seit Schließung des Fonds seien vier Objekte mit einem Verkaufswert von rund 55 Millionen Euro veräußert worden. Doch habe die erreichte Liquidität die Rückgabeverlangen nicht decken können. „Deshalb hat die Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH beschlossen, die Verwaltung des Sondervermögens zum 20. November 2015 zu kündigen und sowohl das Eigenkapital als auch die Fremddarlehen geordnet zurückzuführen“, teilt das Unternehmen mit.(PD)

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