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Abends tanken Verbraucher immer noch am günstigsten

Spritpreise zu vergleichen macht sich für Autofahrer nach wie vor bezahlt: "Innerhalb einer Stadt oder Region kann das durchaus bis zu 20 Cent pro Liter am Tag ausmachen", erklärte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichts der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Demnach variieren die Preise zwischen Tankstellen erheblich und "ändern sich im Tagesverlauf häufig und deutlich".

Zwischen 05.00 und 08.00 Uhr am Morgen ist der Kraftstoff demnach am teuersten, im weiteren Tagesverlauf schwanken die Preise stark, sinken aber bis zum Abend insgesamt. Zwischen 18.00 und 22.00 Uhr tanken Autofahrer nach Angaben der Kartellwächter am günstigsten. Ob sie das in der Stadt oder auf dem Land tun, spiele keine große Rolle. An Autohöfen kostet der Sprit im Schnitt aber bis zu vier Cent pro Liter mehr und an der Autobahn sei "mit ganz erheblich höheren Preisen" zu rechnen: Hier könne der Aufschlag bis zu 25 Cent pro Liter betragen.

Kartellamtschef Mundt riet Verbrauchern, "sich zu informieren und ganz gezielt bei den günstigen Tankstellen zu bestimmten Tageszeiten zu tanken".