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Aachener Elektroauto-Startup Next e.Go peilt Börsengang an

·Lesedauer: 2 Min.
e.Go Life E-Autos in der Fertigungshalle in Aachen.
e.Go Life E-Autos in der Fertigungshalle in Aachen.

Nicht nur der Aachener Elektroauto-Hersteller e.Go stand mangels Kapitalfluss beinahe vor dem Aus. Auch dem Münchner Wettbewerber Sono Motors drohte das Geld auszugehen. Die Lösung der Konkurrenz: ein Börsengang. Nun soll auch e.Go Next eine Börsennotierung planen, um weiteres Kapital für die noch lahmende Produktion zu generieren. Das Handelsblatt berichtete zuerst. Ob es sich dabei um einen gewöhnlichen IPO oder einen Spac-Deal handle, will das Unternehmen noch nicht bekannt geben.

Mit einem Spac könnte das Aachener Unternehmen, das mittlerweile mehrheitlich zu der niederländischen Investmentgruppe ND Industrial B.V gehört, mit einer gelisteten Firmenhülle im Schnellverfahren notieren. „Wie bei anderen Akteuren im EV-Sektor (Elektroautomobilität) kommt auch bei einem jungen Unternehmen wie dem unseren irgendwann der Punkt, an dem man sich von einem privaten in ein öffentliches Unternehmen umwandeln muss, um das Wachstum zu beschleunigen“, sagte der Verwaltungsratsvorsitzender Ali Vezvaei von Next e.Go gegenüber dem Medium. Der Zeitpunkt dafür, liege nicht mehr allzu fern, so Vezvaei.

Produktion hängt noch immer hinter den Erwartungen

Die derzeitige Bewertung des Unternehmens liege bei etwa 1,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Sono Motors konnte mit seinem Spac den Firmenwert auf zwei Milliarden Euro verdoppeln. Im vergangenen Jahr sammelte Next e.Go rund 78 Millionen Euro Kapital ein. Angeführt wurden die beiden Runden vom niederländische Mehrheitseigner. Außerdem sind Strategic Ventures (MSV), Ex-US-Finanzminister John Snow sowie Schauspieler Edward Norton beim Aachener Unternehmen eingestiegen.

Seit Ende vergangenen Jahres führt der ehemalige Daimler-Manager Martin Klein das Startup. Gründer Günther Schuh musste seinen Posten nach der Insolvenz räumen. Vor der Insolvenz im vergangenen Jahr rechnete Schuh noch mit rund 100.000 Fahrzeugen pro Jahr. Doch bis heute hat das Unternehmen nur bislang rund 1.000 Autos seines Modells e.Go Life gebaut. Für den Frühling ist der Launch eines neuen e.Go Life geplant. Die ersten ausgelieferten Fahrzeuge hatten Probleme mit der Energierückgewinnung bei Bremsvorgängen.

Im Sommer 2020 hat die Investmentgruppe ND Industrial die Vermögenswerte der Vorgängerfirma e.Go Mobile gekauft und das Unternehmen aus der Insolvenz in Eigenverwaltung herausgeführt.

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