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Kurios: 500-Euro-Scheine verstopfen Toilette einer Schweizer Bank

UBS-Bank: Überraschung auf der Toilette (Bild: ddpimages)

Normalerweise sind verstopfte Toiletten ein Fall für den Rohrreiniger und nicht für die Polizei. In Genf ermitteln jetzt aber trotzdem die Justizbehörden – denn was die Rohre in einer Bank verstopft hat, sind zerschnittene 500-Euro-Scheine im Wert von 100.000 Euro.

Im Tresorsaal einer Zweigestelle der UBS-Bank in Genf war die Toilette zuerst verstopft, dann liefen auch die sanitären Anlagen in drei Restaurants in der direkten Nachbarschaft über. Der rätselhafte Vorgang hatte sich bereits im Mai zugetragen, wurde aber erst jetzt publik. Einen Bericht der Zeitung “La Tribune de Genève” bestätigend, sagte ein Justizsprecher, das Geld wäre wahrscheinlich mit einer Schere zerschnitten worden.

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Die verärgerten Restaurantbesitzer hatten vor Monaten Besuch von einem Anwalt bekommen, der ihnen die Reparaturkosten erstattet und berichtet habe, das im Auftrag der Schadenverursacher zu tun. Die Polizei hatte das mitbekommen und die Ermittlungen gegen zwei spanische Frauen aufgenommen, die das Geld vor Jahren in einem Safe der Bank deponiert haben sollen.

Der Justizsprecher erklärte die Ermittlungen damit, dass die Herkunft der Scheine geklärt werden müsse. Mitte 2016 hatte der Rat der Europäischen Zentralbank mitgeteilt, 500-Euro-Scheine nur noch bis Ende 2018 ausgeben zu wollen. Damit sollen Geldwäsche und Terrorfinanzierung erschwert werden.

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